Erstellt am 21. November 2015, 06:28

von Markus Lohninger

Asylhaus weicht Jugendwohnungen. 4.500 m3 großes Schmutz-Areal in Hoheneich wird bis Mitte Dezember abgetragen.

Tiefe Einblicke. Bürgermeister Roland Wallner, WAV-Direktor Manfred Damberger, Vizebürgermeister Christian Grümeyer und Bernhard Krettek (Geschäftsführer Firma Stangl Recycling; von links nach rechts) machten sich am 17. November ein Bild vom Stand der Dinge bei den Abrissarbeiten des ehemaligen Gasthauses Schmutz.  |  NOEN, Markus Lohninger
Das größte Abbruchobjekt im Bezirk steht derzeit neben dem Hoheneicher Gemeindeamt: Das ehemalige Gasthof Schmutz, das zuletzt als nicht einmal notdürftiges Massenquartier für Asylwerber gedient hatte und 2012 geräumt wurde, wird seit wenigen Tagen dem Erdboden gleich gemacht.

Im Schnitt vier Mitarbeiter der Firma Stangl aus Schweiggers tragen noch ungefähr vier Wochen lang mit zwei Baggern etwa 4.500 m3 verbautes Volumen ab. Sie trennen die Materialien bereits vor Ort und liefern Bauschutt direkt im Hoheneicher Gewerbegebiet ab, wo damit der Untergrund für die Erweiterung um vier Systemhallen aufbereitet wird. „Daher muss nichts deponiert werden, Transportkosten entfallen“, freut sich Bürgermeister Roland Wallner (ÖVP) über eine „Win-Win-Situation für alle Beteiligten“.

Nach dem Winter will die Siedlungsgenossenschaft Waldviertel so bald wie möglich ihr „Junges Wohnen“-Projekt mit zwölf günstigen Jugendwohnungen im attraktiven Rundbau starten (die NÖN berichtete). Eine Info-Veranstaltung dazu ist für den 28. Jänner geplant.