Erstellt am 03. Februar 2016, 05:48

von Markus Lohninger

Aufrüsten für die kühle Jahreszeit. Markus Lohninger zum Wandel Gmünds zum Ganzjahres- Ausflugsziel

Gmünd am Weg zur Tourismus-Metropole: Das Bild, das zur Jahrtausendwende noch eine lächerliche Utopie war, ist bereits Realität. Die Bezirkshauptstadt ist längst mitten drin im Konzert der großen Urlaubsdestinationen Niederösterreichs – keine zehn anderen Gemeinden können heute mehr Gäste-Ankünfte als Gmünd empfangen.

Die Entwicklung, die mit der Errichtung des Sole-Felsen-Bades eingeleitet wurde und seither von etlichen Einrichtungen mitgetragen wird, hat einen zweiten Wandel herbei geführt: Die Stadt wurde zur Ganzjahres- Destination. Kamen vor 15 Jahren mehr als drei Viertel aller Gäste in den „Campingplatz-Monaten“ April bis September, so fallen inzwischen mehr als die Hälfte aller Übernachtungen in der kühleren Jahreshälfte an.

Da steht Gmünd aber touristisch von Museen über Blockheide-Turm und -Infocenter/-WC bis zur Schmalspurbahn still.

Sollen Gäste ganzjährig stärker mit Gmünd verwurzelt werden, dann muss eines Tages die Frage gestellt werden, wie man das Angebot auch außerhalb des Bades für einen Ganzjahresbetrieb aufrüsten kann.