Erstellt am 20. April 2016, 06:14

von Maximilian Köpf

Die Jungen bei Laune halten. Maximilian Köpf über den Start des SC Amaliendorf in die Rückrunde.

Nicht mit Krawall, sondern eher heimlich – ähnlich wie Gmünd – schlich sich Amaliendorf in den ersten fünf Runden erfolgreich durch das Frühjahr. 

Nicht überragend, aber taktisch gut bezeichnet Sektionsleiter Christian Scherzer die bisherige Spielweise in der Rückrunde. Vor allem mit dem ersten Teil hat er recht. Taktisch gab‘s – die Seitenstetten-Partie ausgenommen – schon teils große Defizite. Darüber darf sich die Vereinsleitung trotz aller Punkte nicht hinweg täuschen lassen.

Aber wie auch immer: Noch drei Siege fehlen der Langer-Elf, um definitiv nicht mehr Letzter werden zu können, was heuer schon mehr als die halbe Miete ist, um in der 2. Landesliga West zu bleiben. So ruhig hatte es Amaliendorf in den vergangenen zwei Jahren nie. Nur gut und richtig, dass man schon an die nächste Saison denkt.

Neben den Tests, wer für die Kampfmannschaft eine Option wird, ist es nämlich auch wichtig, die Youngster bei Laune zu halten, ihnen zu zeigen, dass auch sie eine Chance auf Einsätze in der Ersten haben. Denn sonst kann es passieren, dass im Sommer nicht nur Routiniers Amaliendorf den Rücken kehren, sondern der Verein auch noch einen Teil seines Unterbaus verliert. Und der ist beim SCA bekanntlich noch nicht allzu dick – auch wenn die Entwicklung stark positiv ist.