Erstellt am 11. Mai 2016, 06:04

von Maximilian Köpf

Die Zeit muss genutzt werden. Maximilian Köpf über Petr Bartejs und wie schwer es wird, ihn zu ersetzen.

17 Tore, 26 Tore, 28 Tore, 18 Tore – in den vergangenen vier Saisonen legte Petr Bartejs eine beachtliche Serie hin. Auch in der aktuellen Spielzeit hält der Amaliendorfer Stürmer bereits bei 18 Volltreffern. Der Tscheche zeichnet für mehr als die Hälfte der Tore seines Klubs verantwortlich. Damit hat er die Langer-Elf vor drei Jahren in die 2. Landesliga West geschossen und hat seither auch wesentlichen Anteil daran, dass der SCA immer noch dort spielt. Jetzt hängt er mit seinen 37 Jahren noch eine Saison dran.

Das ist gut. Für die Liga, die damit einen Star behält, und natürlich für den SC Amaliendorf selbst, dem damit eine große Hausaufgabe, nämlich den absoluten Top-Torjäger der letzten fünf Jahre zu ersetzen, erspart bleibt. Aufgeschoben ist aber nicht aufgehoben. Man hat jetzt ein Jahr länger Zeit, sich der Suche nach einem Nachfolger zu widmen. Viel mehr nicht.

Wie schwer es ist, einen solchen Ausnahme-Torjäger zu ersetzen, spürte Schrems einst nach Josef Hejna und merkt auch Gmünd aktuell, wo Ondrej Hacka kaum spielen kann. Mit seinen 37 Jahren steuert Petr Bartejs wohl oder übel seinem Ablaufdatum entgegen. Die verbleibende Zeit muss der SCA unbedingt nutzen, sonst wird‘s in der Post-Bartejs-Ära kaum möglich sein, weiter auf Landesliga-Niveau zu spielen.