Erstellt am 22. Juni 2016, 06:40

von Markus Lohninger

Ein Meilenstein für Gmünd. Markus Lohninger über den geplanten wichtigen Schritt für Gmünd

Gmünd putzt sich als regionales Zentrum heraus. Nach der Neugestaltung der Stadtplätze, der Schaffung attraktiven Siedlungs- und Wohnraumes oder der „Einkaufsmeile“ als Attraktion zwischen den Stadtteilen, dem Bau des Schmalspur-Bahnhofs, der Errichtung des Sole-Felsen-Bades oder dem steten Ausbau des Radwegenetzes steht der nächste Meilenstein der Stadtentwicklung an: Die Stadt will das wenig ansehnliche ÖBB-Areal hinter dem Billa-Kreisverkehr kaufen und es als Gewerbe- und Wohngebiet beleben.

1,4 Mio. Euro soll das Areal, an dem allerhand altes Bau- und Gleiswerk abgetragen und manch Überraschung unter der Erde befürchtet werden muss, kosten. Der Plan zeugt in Zeiten des Sparens von Visionen und Mut; Mut zum Risiko, auf dem Areal sitzen zu bleiben.

Im Gegenzug könnte die Stadt eine kontrollierte Wohnraum-Schaffung in bester Lage und eine kontrollierte Angebots-Ausweitung im Handel erreichen, ohne die Betriebe in einem der wenigen noch intakten Stadtzentren zu gefährden. Diese Konstellation wäre eine gute Voraussetzung dafür, Gmünd als Einkaufsstadt attraktiver zu machen, und zugleich ein massives Plus an Arbeitsplätzen, Wohn- und damit Lebensqualität auszulösen.