Erstellt am 11. November 2015, 04:32

von Markus Lohninger

Gmünd-Schrems betrifft uns alle. Markus Lohninger zur längst nötigen Einigkeit beim Straßenausbau

Ein Kapitel reicher ist die Endlos-Causa um die Straßenanbindungen des Gmünder Bezirkes an die Außenwelt. In der NÖN seit Jahren gefordert, herrscht nach einer Gesprächsrunde mit dem scheidenden Leiter der Landesabteilung „Gesamtverkehrsangelegenheiten“ endlich auch bei politischen Entscheidern der Tenor, dass schleunigst Einigkeit innerhalb des Bezirkes gefunden werden müsse.

Freilich: Leicht wird das keinesfalls. Eine flotte Anbindung von Gmünd an St. Pölten via Zwettl hilft den südlichsten Gemeinden auf den ersten Blick wenig und den nördlichsten noch weniger. Der zweite Blick zeigt aber, wo im anstehenden Dialog aller Bürgermeister angesetzt werden muss: Die Kleinregion um den Raum Gmünd-Schrems ist als eindeutig am dichtesten besiedelter Fleck mit den eindeutig meisten Arbeitsplätzen die letzte nennenswerte Bastion im oberen Waldviertel. Gefährden wir diese durch Kirchturmdenken, so gefährden wir leichtfertig Jobs, Behörden, Gesundheits-, Freizeit- und öffentliche Einrichtungen für den ganzen Bezirk – und damit unsere eigene Lebensqualität.