Erstellt am 22. Juni 2016, 05:05

von Michael Salzer

Historisches Chaos blieb aus. Michael Salzer über den entscheidenden Passus in den NÖFV-Statuten.

Mit einiger Verspätung ist es nun endlich fix, wie die Aufsteiger in die 1. NÖN-Landesliga heißen: Rohrendorf, Stripfing und Bruck/Leitha. Bei der Klasseneinteilung des NÖFV-Sportreferats am Montagabend kam überraschend das Veto für Leobendorf. Grund dafür ist folgender Passus in den Statuten: Das zweitplatzierte Team (also Leobendorf) darf nur dann aufsteigen, wenn der Meister (Mannsdorf) auf den Aufstieg verzichtet.

Weil die Meister aus Wien und dem Burgenland nicht wollen und der NÖ-Vize nicht darf, wird die Ostliga mit nur mehr 15 Teams im nächsten Spieljahr zur unrunden Sache – was allerdings nicht das Problem der Niederösterreicher ist.

Regelrecht chaotisch wäre die Angelegenheit beim Aufstieg der Leobendorfer geworden:
Eggenburg wäre in die 1. Landesliga nachgerückt und – weil Guntersdorf ausgestiegen sind – nur mehr 13 Teams in der 2. Landesliga West verblieben. Welches Team hätte diese Lücke befüllen sollen?

Für eine weitere Relegation wäre es schon viel zu spät gewesen. Die sportliche Wertigkeit der Liga mit den drei Gmünder Spitzenteams wäre deutlich abgesackt. In diesem Fall haben die grauen Statuten dafür gesorgt, dass unterm Strich die sportlich beste Lösung stehen bleibt.