Erstellt am 27. Januar 2016, 06:03

von Maximilian Köpf

Im Sommer ist es zu spät. Maximilian Köpf über die missglückte Schlankheitskur bei Amaliendorf und die Chancen daraus.

Der Umbruch wurde abgesagt, weil kein Spieler den Verein verlassen wollte – das klingt ziemlich skurril, spricht aber auch für den SC Amaliendorf, der (welche Gründe die Liebe der Spieler zum Verein auch immer haben mag) seine Kicker im Transferfinish nicht einfach so „auf die Straße setzen“ will. Und auf lange Sicht gesehen kann der Verein sogar davon profitieren.

Denn der Kader wurde zwar nicht umgebaut, aber um einige Talente aus den eigenen Reihen und der Umgebung erweitert. Gleichzeitig bleiben die gestandenen Spieler – allen voran die routinierten Legionäre – aber in Amaliendorf. Der Kampfmannschafts-Kader wird um einiges bunter gemischt sein.

Im Frühjahr bietet sich dadurch ein gutes Umfeld, um die jetzt aus den unteren Klassen geholten Youngster an die Kampfmannschaft heranzuführen. Setzen sie sich durch, ist das toll. Klappt es nicht oder brauchen sie mehr Zeit, gibt es als Back-up immer noch eine große Zahl an Routiniers. Und echten Druck gibt’s beim SCA auch keinen mehr. Das ist eine Chance, die unbedingt genützt werden sollte. Denn im Sommer wird es nicht reichen, Talente aus der 1. oder 2. Klasse loszueisen. Dann müssen die Neuzugänge sofort funktionieren.