Erstellt am 24. August 2016, 05:00

von Maximilian Köpf

Der Wille kann Berge versetzen. Maximilian Köpf über den starken Saisonstart des SC Gmünd.

„Mir ist lieber, wir verlieren in der Vorbereitung und gewinnen dann in der Meisterschaft“, sagte Gmünds Trainer Armin Drach vergangene Woche angesprochen auf die mauen Testergebnisse (die Generalprobe gegen Schweiggers ausgenommen). Schon klar. Und – Achtung, Phrasenschwein! – Vorbereitung und Meisterschaft sind eben auch zwei Paar Schuhe. Dass die Gmünder Performance aber trotz der namhaften Ausfälle gleich so gut funktionierte, war nicht zu erwarten.

Dass es doch klappte, ist dem unbedingten Willen und dem Kampfgeist der Verbliebenen zu verdanken. Obendrein wurde offensichtlich, dass Berke Dede die Luftveränderung gut tut. Spielt er so weiter, ist der neue Torjäger gefunden. Das dachte man allerdings auch vor zwei Jahren, als er bei Schrems aus dem Nachwuchs aufrückte. Jetzt liegt es an ihm und der gesamten Mannschaft, die gute Auftaktleistung zu bestätigen.

Ja, Melk ist heuer wohl nicht zu den Top-Vereinen der Liga zu zählen. Die Leistung zum Start zeigte aber, dass dem Gmünder Fan nicht angst und bange sein muss. Was jedoch nicht heißt, dass es keine schwere Saison werden wird. Behalten sich die Gmünder diese Aggressivität und dieses Herzblut für alle Heimspiele, werden aber noch mehr Vereine im SC-Stadion Probleme bekommen.