Erstellt am 29. Juni 2016, 05:38

von Thomas Weikertschläger

Jetzt die letzte Chance nutzen. Thomas Weikertschläger über ein Happy End für Schrems

Seit acht Jahren bemüht sich die Direktorin der Landesberufsschule Schrems um den fälligen Neubau des Schülerheims – jetzt schaut es nach einem Happy End für die engagierte Pädagogin aus. Nach der Regierungsklausur der Landes-ÖVP gab Landeshauptmann Erwin Pröll die Zusage, insgesamt 16 Millionen in den Kauf des Schremser Schlosses und den Neubau des Heims stecken zu wollen.

Mit dieser Entscheidung hat wohl auch eines der längsten – und meist diskutierten – Themen im Schremser Gemeinderat ein Ende. Seit 2012 liegt ein Beschluss zum Verkauf des Schlosses vor, umgesetzt wurde er bis heute nicht. Nach der Pröll-Zusage gibt es aber jetzt keinen Grund mehr, weiter zu zögern.

Für Schrems bedeutet die Investition in die Berufsschule, dass der Schulstandort – am hart umkämpften Berufsschulmarkt – langfristig gesichert wird. Darüber hinaus stellen die Berufschüler einen nicht zu unterschätzenden Wirtschaftsfaktor für Schrems dar. Dass die Bauaufträge an Firmen aus der Region gehen sollen, ist ein weiterer Grund, jetzt rasch Nägel mit Köpfen zu machen.