Erstellt am 17. Februar 2016, 06:29

von Maximilian Köpf

Lazarett in den Griff bekommen. Maximilian Köpf über Gefahren der langen Verletztenlisten bei Schrems und Amaliendorf.

Auch wenn die Wochenbilanz des ASV Schrems am Dienstag noch etwas getrübt wurde, so fällt sie doch sehr positiv aus.

Das 1:1 gegen eine Kremser Mannschaft auf Regionalliga-Niveau in einem Testspiel ist und bleibt zwar nur ein Achtungserfolg. Dieser wurde aber trotz einer Vielzahl an Ausfällen geschafft und ist außerdem das zweite Remis gegen einen Landesligisten binnen zwei Wochen. Das zeigt nicht nur, dass die bewährten Kräfte wieder funktionieren, sondern auch und vor allem, dass die jungen Wilden schon jetzt gut mit der neuen Aufgabe zurechtkommen. Jetzt muss das Trainerteam nur darauf achten, dass die Youngster keine Keiner-kann-mir-was-Attitüde entwickeln.

Mehr Gedanken muss man sich beim ASV – genauso wie bei Amaliendorf, wo die sportliche Entwicklung auch nach oben geht – aber über die lange Verletztenliste machen. Wie es aussieht, wenn sich eine Mannschaft nach einer durchwachsenen Vorbereitung mit vielen Ausfällen noch finden muss, zeigten die ersten Herbstrunden bei Schrems (7 Punkte aus 6 Spielen). Nun könnten sich die Granitstädter mit ihrem Punktepolster einen Fehlstart ins Frühjahr leisten. Für Amaliendorf könnte das aber schon das Todesurteil sein. So viel federn die 15 Punkte dann doch nicht ab.