Erstellt am 23. März 2016, 06:04

von Maximilian Köpf

Nur Defensive ist zu wenig. Maximilian Köpf über Glück und Leistung beim SC Amaliendorf.

„Schön musst nicht sein…“, besagt ein berühmter Kalauer. Soll heißen: Egal wie, Hauptsache, etwas ist von Erfolg gekrönt. Das passt auf den Frühjahrsstart des SC Amaliendorf. Der Zittersieg über Herzogenburg verschaffte dem Mittelständler Luft nach unten, weil auch die anderen Nachzügler ausließen.

Den Erfolg alleine dem Glück zuzuschreiben, wäre aber zu einfach. Vor allem die Defensive des SCA war ganz stark drauf. Patrick Binder und Jens Hofbauer sind in der Innenverteidigung eine Bank, Miroslav Hozda freundet sich mit der Linksverteidiger-Position immer besser an. Und Georg Hofmann als Rechtsverteidiger verspricht, eine Entdeckung zu werden.

Vor allem damit haben sich die Amaliendorfer die erste Last von den Schultern genommen. Will man längerfristig bestehen, darf die Offensive nicht nur aufblitzen, sondern muss immer strahlen. Dafür muss die Hektik im Mittelfeld abgestellt werden. Auch wenn es angesichts der Gesamtleistung vom Start utopisch klingt – mit Schremser Hilfe kann Amaliendorf am Freitag zu Eggenburg aufschließen. Das war bisher undenkbar.

Gmünd wird es dem SCA aber sicher nicht so leicht machen wie Herzogenburg. Mit etwas Kreativität im Gmünder Angriff wird es für die Langer-Elf ganz schwer, muss sie doch wieder auf den Faktor Glück setzen.