Erstellt am 20. Juli 2016, 06:56

von Maximilian Köpf

Die Mischung macht‘s!. Maximilian Köpf über Erwartungen und Überraschungen in der Transferzeit.

Haben sich viele Vereine im Winter zurückgehalten, griffen sie jetzt in die Vollen. Das offene Transferfenster brachte viel Bewegung mit sich. Speziell Heidenreichstein verpflichtete drei weitere Legionäre (spielt also jetzt mit fünf) und mauserte sich damit vom Titelaspiranten zum Titelfavoriten.

Nominell am aufregendsten war das Transferfinish in der 2. Landesliga West – auch wenn die Wechsel keine großen Überraschungen waren. Sowohl Schrems (dennoch ein Legionär weniger) als auch Amaliendorf hatten angekündigt, sich an diesen Positionen zu verstärken.

Überraschend war, dass sich bei Gmünd so wenig tat. Entweder genügte der Trainerwechsel als reinigendes Gewitter, oder es rappelt erst im Winter. Alles mit dem Landesliga-Nachwuchs abzufedern, wird nämlich schwer. Diese Erfahrung musste vor drei Jahren Hermann Kreindl machen. Die aktuelle Situation erinnert an damals. Nach einer Abmagerungskur im Kader übernimmt ein Trainer aus den eigenen Reihen und versucht es mit vielen eigenen Spielern.

Dagegen spricht nichts – im Gegenteil: Es ist löblich und nachhaltig, wenn auf den Nachwuchs geschaut wird. Die Ziele hat man bereits richtigerweise heruntergeschraubt. Jetzt muss noch die richtige Mischung aus Jung und Alt im Team gefunden werden. Dann wird das Experiment diesmal klappen.