Weitra

Erstellt am 19. Oktober 2016, 06:30

von NÖN Redaktion und Maximilian Köpf

Unruhe ist noch fehl am Platz. Maximilian Köpf über den Rollentausch von Weitra und St. Martin.

Von der Euphorie ist beim SC St. Martin wenig übrig geblieben. Während Aufsteiger und Lokalrivale Weitra auf dem aufsteigenden Ast sitzt, rutschten die Lainsitztaler in der Tabelle ab. Da kommt das schwere Restprogramm mit Schweiggers, Altenwörth und Horn gar nicht gelegen. Trotzdem: Die Unruhe ist noch nicht wirklich angebracht.

Im Grunde ist nicht viel passiert. Den Anschluss zum Spitzenquartett hat St. Martin verloren. Dass man dort eine Zeit mitspielen durfte, war aber ohnehin ein Bonus. Jetzt ist man in ein Formtief geschlittert. Dazu fehlen die Torschützen – Daniel Gattringer ist verletzt, Laszlo Balint außer Form. In den vergangenen vier Spielen gab‘s drei Niederlagen, vor allem wurde aber nur ein Tor erzielt. Damit holte Zukunftshoffnung Jakob Bauer (15) gegen Rehberg die Kohlen aus dem Feuer.

Die gute sportliche Entwicklung bei St. Martin ist unübersehbar – das beweist nicht nur der Blick auf die Tabelle, sondern auch diese jetzt aufkommende Unruhe. Die Erwartungshaltung ist gestiegen, man gibt sich nicht mehr damit zufrieden, nur nicht abzusteigen. Das ist vielleicht etwas zu hoch gegriffen. In den verbliebenen vier Partien müssen dennoch wieder Punkte her – sonst kommt man dem Abstiegskampf zur Winterpause nahe. Dann wäre wirklich Zeit für Unruhe.