Erstellt am 19. Juli 2017, 01:42

von Maximilian Köpf

Eine positive Entwicklung. Maximilian Köpf über den Trend, Legionäre wieder abzubauen.

Eine Transferzeit mit vielen Wechseln ist am Montagabend ruhig zu Ende gegangen. Last-Minute-Transfers wollte sich keiner antun. Nur vereinzelt mussten die Funktionäre bis zum Schluss rennen. Wie etwa in Hoheneich, wo der Aderlass nach dem verpassten Titel gestoppt werden musste. Zwischenzeitlich drohte aufgrund der fehlenden Eigenbauspieler sogar eine Zwangspause. Das Problem war aber bald beseitigt. Und am Ende haben die Haie wohl auch nicht allzu viel an Qualität eingebüßt.

Sonst fiel ins Auge, dass im Gegensatz zur vergangenen Zeit Legionäre abgebaut wurden, wo es ging, zumindest nicht aufgestockt wurde. Heidenreichstein etwa reduzierte von fünf auf drei, Gmünd und Schrems auf drei respektive zwei…

Ja, man kann sich fragen, ob ein Tscheche aus der Grenzregion bei uns nicht mehr Einheimischer ist, als ein Wiener, der fast 150km in den Bezirk Gmünd zurücklegen muss. Man kann auch einwenden, dass weniger Legionäre nicht automatisch mehr Einsatzzeit für den eigenen Nachwuchs bedeutet. Die Möglichkeiten dafür wurden damit aber geschaffen. Der Trend, Legionäre abzubauen ist nach den Auswüchsen mit bis zu fünf Legionären pro Verein die erfreulichste Entwicklung in der Sommerübertrittszeit 2017.