Erstellt am 16. März 2016, 06:04

von Maximilian Köpf

Start mit Pauken und Trompeten. Maximilian Köpf über das große Derby zum Auftakt und seine Vorzeichen.

Noch am Montag schauten alle optimistisch aufs Derby. „Dank“ des Schnees, der am Dienstag fiel, könnte der Frühjahrsauftakt aber noch wackeln. Dafür spricht, dass die Temperaturen laut ZAMG erst am Donnerstag steigen sollen. Hoffnung macht aber, dass keine weiteren Niederschläge erwartet werden.

Denn auch wenn der Termin wegen der Vorverlegung der letzten Runde nicht optimal liegt, ist das frühe Derby aus sportlicher Sicht vielleicht gar nicht schlecht. Da gibt‘s kein „Einschleifen“ ins Frühjahr, beide Teams müssen sofort Feuer und Flamme sein.

Die Formkurve passt ohnehin, auch die Vorbereitung war bei Gmünd und Schrems gut. Beide hatten mit 1. NÖN-Landesligisten Probleme, besiegten darunter aber praktisch alles. Für Gmünd spricht das leere Lazarett. Bei Schrems fehlt Bernhard Brantner, vielleicht Michal Macha. Der Erfolg wird auch davon abhängen, wie gut sich die bisher starken Youngster im ersten Derby tun. Die Herbstpleite wiederum wird den Granitstädtern eine Motivationsspritze geben.

Einen Favoriten gibt‘s nicht, für einen Start mit Pauken und Trompeten ist aber alles angerichtet. Und hoffentlich behält auch Gmünds Armin Drach recht, wenn er meint, dass die Zuschauer nach dem langen Winter nach Fußball lechzen und deshalb umso lieber ins SC-Gmünd-Stadion strömen. Termin hin oder her.