Erstellt am 19. Mai 2016, 05:14

von Markus Lohninger

„To-do-Liste“ ist erster Schritt. Markus Lohninger zur Einigung der Gemeindechefs in Sachen Straßenausbau.

Der zweite Bürgermeister-Gipfel zum Thema Straßenausbau im Bezirk Gmünd ergab nun einen ersten Forderungskatalog.

Im Detail lässt dieser viele Fragen offen: Die eine große Lösung, die alle glücklich macht, fehlt in dem Papier. Es ist vielmehr ein Sammelsurium bekannter Wünsche – von denen keiner explizit zurückgestellt wurde. Selbst die Prioritäten-Reihung blieb offen.

Das Land NÖ muss also beim Vorzug für Projekt X gegenüber Projekt Y weiter die Rolle des „bösen Bullen“ einnehmen, weil die „eierlegende Wollmilchsau“, die alle Wünsche zugleich berücksichtigt, bislang auch dort nicht gesichtet wurde. So ist es unwahrscheinlich, dass der Maßnahmen-Katalog je annähernd so umgesetzt wird, wie wir uns das heute ausmalen möchten.

Unsere Gemeindevertreter haben sich jedoch nach Jahren des Zankes auf eine „To-do-Liste“ geeinigt, die den Planern im Landhaus signalisiert: „Ihr habt unsere volle Unterstützung und keinen Gegenwind mehr, wenn ihr diese Liste abarbeitet.“ Das ist bereits ein wichtiger erster Schritt – dem weitere Schritte folgen werden müssen.