Erstellt am 12. April 2017, 02:46

von Maximilian Köpf

Watschn oder Kehrtwende. Maximilian Köpf über fehlende Siege und die Schicksalstage zu Ostern.

„Irgendwann muss doch der erste Sieg kommen!“ Gmünd-Trainer Armin Drach spricht aus, was sich viele denken. Das gilt für Gmünd genauso wie für Schrems und Amaliendorf. Wirklich schlecht gespielt hat bisher nur der SCA. Einmal. Am Samstag. Beim Titelfavorit Rohrbach.

Dennoch gab‘s bisher acht Unentschieden und eine Niederlage. Problem ist die Offensive. Schrems braucht vor dem Tor oft zu lange, trifft auch immer wieder falsche Entscheidungen. Gmünd wiederum ist zu hektisch. Und Amaliendorf trifft einfach das Tor nicht.

Das Positive an der Situation: Alle drei Klubs stehen auf gesicherten Positionen, können den einen oder anderen Platz gutmachen, müssen aber nicht. Fürs Gemüt wären Siege dennoch ungemein wichtig.

Anders ist das in der 1. Klasse Waldviertel. Dort kommen am Osterwochenende schon fast Schicksalstage auf Heidenreichstein und Litschau zu.

Schreiben die Burgstädter auch in den Heimspielen gegen Dobersberg und Pfaffenschlag nicht voll an, können sie ihre Meisterträume endgültig begraben. Schafft Litschau die Wende gegen Kautzen und Raxendorf nicht, droht sogar die Mauer zur unteren Tabellenhälfte zu fallen. Das wären schallende Watschn für zwei Klubs, die vor der Rückrunde noch zu den veritablen Titelanwärtern zählten.