Erstellt am 30. Mai 2016, 06:05

von Thomas Weikertschläger

Sanierung der Wasserleitungen ist fällig. EVN-Wasser will Planung für Erneuerung des Litschauer Wasserleitungs-Netzes vorantreiben.

 |  NOEN, Bilderbox.com/Erwin Wodicka

Die Gemeinde Litschau war in der Vorwoche für wenige Stunden ohne Wasser – ein Leitungsschaden just am tiefsten Punkt des in die Jahre gekommenen Leitungssystems am Stadtplatz sorgte für Probleme. Auch wenn das Gebrechen rasch behoben werden konnte, für die EVN-Wasser-GmbH ein Zeichen, die Planungen für die Sanierung voran zu treiben.

Als „Pech“ bezeichnete EVN-Wasser-Pressesprecher Stefan Zach den Ort des Rohrbruchs: „Da er an der tiefsten Stelle des Netzes passierte, ist das gesamte Netz ausgeronnen.“ Daher werde man rasch „einen größeren Betrag“ in die Hand nehmen, um als erste Maßnahme der Sanierung das Schiebersystem zu erneuern. Die Dauer für die Gesamtsanierung des Leitungsnetzes wird sich wohl aber über mehrere Jahre erstrecken, so Zach: „Das muss auf Etappen geschehen, es kann nicht die ganze Gemeinde gleichzeitig aufgegraben werden.“

EVN denkt nach Kritik über Verbesserung nach

Die Arbeiten in den Katastralgemeinden Gopprechts, Schönau und Schandachen werden noch in diesem Jahr angegangen. „Das wird im Zuge der Kanalarbeiten gemacht, damit nicht zwei Mal aufgegraben werden muss“, so Zach.

Kritik kam in Litschau in der Vorwoche wegen angeblich mangelnder Information über das Gebrechen auf. Kritisiert wurde, man habe nur auf A-Ständern informiert. Zach erklärte der NÖN, man habe auch im Internet auf das Gebrechen aufmerksam gemacht, gestand aber ein: „Es gibt auch die Möglichkeit, die Bevölkerung mit Hilfe der Feuerwehr über Lautsprecher zu informieren. Sollte es in Litschau wieder ein Problem geben, werden wir diese Möglichkeit ins Auge fassen.“