Erstellt am 17. Juni 2016, 04:00

von Markus Lohninger

Minow gegen Jugendheim: Sechs neue Anzeigen. Konflikt zwischen Amaliendorfer Kindesvater und Landes-Jugendheim Allentsteig geht in nächste Runde.

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Eine Zeit lang war es ruhig um ihn, am 10. Juni hat der Amaliendorfer Witwer und Familienvater Karl Minow aber eindringlich auf jene Umstände hingewiesen, die ihn seit nun drei Jahren beschäftigen: Er hielt direkt vorm Landes-Jugendheim Allentsteig, wo wie berichtet seine zwei minderjährigen Töchter seit einem verlorenen Obsorgestreit mit der Bezirkshauptmannschaft Gmünd untergebracht sind, eine behördlich genehmigte Kundgebung ab.

Ergänzend brachte er am Posten Schrems zuletzt sechs Anzeigen gegen das Heim ein – wegen seelischer und körperlicher Kindesmisshandlung, unterlassener Hilfeleistung, Kinderarbeit, Entfremdung der familiären Beziehung und „massiven Drohungen“ gegen ihn. Er begründet diese mit einer ganzen Reihe an konkreten Vorwürfen.

Heimleiter Leopold Schidl lässt der NÖN via Anwalt in einer achtseitigen Stellungnahme ausrichten, dass alle Vorwürfe im Zusammenhang mit dem Jugendheim „völlig unrichtig, haltlos und gleichzeitig von rufschädigendem, teilweise beinahe beleidigendem Inhalt für das NÖ Landes-Jugendheim Allentsteig sind“.

Schidl weist auf die gerichtlich festgestellte Erziehungsuntauglichkeit des Vaters und darauf hin, dass die Staatsanwaltschaft alle bisherigen Verfahren in der Causa einstellte: „Auch diese werden wieder im Sand verlaufen, stören aber gleichzeitig den Heimbetrieb und führen zu Unverständnis bei meinen Mitarbeitern. Vor allem aber verkraften die Kinder die laufenden Interventionen des Vaters nicht, sodass beinahe sämtliche Fortschritte der Kinder – etwa bei den schulischen Leistungen – verwirkt sind.“

Heim wehrt sich, Minow will aber Zeugen haben

Die Heimleitung erklärt sich eine „massiv negativ beeinträchtigte“ Entwicklung der Mädchen also durch eine von Minow „erzeugte“ Konfliktsituation. Der Vater spricht indes von „Vernachlässigung beim Erledigen der Hausaufgaben“ durch das Heim – Schidl kontert, den Vater für die Wochenenden erfolglos zum Lernen, Lesen und Hausübungen-Machen mit den Mädchen eingeladen zu haben.

Der Karren ist völlig verfahren, doch Minow kämpft weiter. Die Kundgebung habe darauf abgezielt, zum Mitmachen im Verein „Kinderhilfe gegen die Willkür“ zu bewegen. „Ich rufe Eltern oder andere Betroffene dazu auf, zusammenzuhelfen. Es ist ja jemand da, der für sie den Schädel hinhält“, sagt Minow (60): „Von früher auf heute hat sich in Heimen wenig geändert.“

Mehrere Zeugen will er haben, die auch gegen das Heim aussagen würden. Darunter ehemalige Pflegekinder, die jetzt Alkoholiker oder drogensüchtig seien; genauso ein junger Erwachsener, der von seelischen und körperlichen Grausamkeiten berichten könne, oder eine ehemalige Küchenhilfe.

Dazu Schidl: Er sehe der Aufarbeitung der Anzeigen gelassen entgegen, zumal es in Überprüfungen durch das Aufsichtsorgan – zuletzt im April – nie zu Beanstandungen gekommen sei.