Erstellt am 18. Dezember 2015, 05:33

von Markus Lohninger

30 neue Jobs für Litschau?. Versicherung könnte am Stadtplatz im Frühjahr eine zentrale Außenstelle eröffnen. Nach positiver Besichtigung: Entscheidung soll im Jänner fallen.

Bürgermeister Rainer Hirschmann  |  privat

Eines der leerstehenden Geschäftslokale am Litschauer Stadtplatz könnte schon bald mit neuem Leben gefüllt werden: Eine große Versicherung denkt die Einrichtung einer zentralen Außenstelle für ihre Schadensabwicklung in Österreich und Osteuropa in der Schrammelstadt an, die bis zu 30 Arbeitsplätze bringen könnte.

Bürgermeister Rainer Hirschmann (ÖVP) hat nach einem einstimmigen Grundsatzbeschluss des Gemeinderates vom 2. Dezember freie Hand zur Vergabe und notwendigen Adaptierung der Räumlichkeiten. Inzwischen besichtigten Vertreter der Versicherung drei Standorte im Litschauer Stadtzentrum. „Ich habe einen sehr positiven Eindruck“, berichtet Vizebürgermeister Reinhard Fürnsinn (ÖVP) vom Gespräch: „Am besten hat ihnen die alte Post gefallen.“ Das Gebäude am Stadtplatz 63, das im ersten Stock das Heimatmuseum beheimatet, steht im Erdgeschoß frei.

Im Jänner soll sich entscheiden, ob die Versicherung ihre Abteilung nach Litschau verlegt. „Wir würden ihr natürlich so weit wie möglich entgegenkommen, das Gebäude etwas umbauen und für notwendige EDV- Arbeitsplätze aufrüsten. Neue Jobs wären eine wichtige Aufwertung für Litschau“, sagt Bürgermeister Hirschmann. Loslegen möchte die Firma, wie Reinhard Fürnsinn sagt, im Frühjahr 2016 mit etwa 15  Mitarbeitern, von denen mehrere auch neu im Waldviertel gesucht werden würden. Die Zahl könnte sich sogar auf etwa 30 verdoppeln. Fürnsinn: „Der notwendige Raum dafür wäre vorhanden, und ich bin mir sicher, dass sich in der Region auch das nötige Personal finden ließe.“