Erstellt am 14. April 2016, 06:54

von Karin Pollak

Ex-Dechant Norbert Gattringer verstorben. Norbert Gattringer, Dechant des Dekanats Heidenreichstein und Pfarrer von Langegg und Schrems an 74. Geburtstag verstorben.

Norbert Gattringer feierte im Juli des Vorjahres sein 40-jähriges Priesterjubiläum im Nordwaldheim Weitra. Jetzt verstarb er genau an seinem 74. Geburtstag.  |  NOEN, Archiv

Der ehemalige Stadtpfarrer, Pfarrer von Langegg und Dechant des damaligen Dekanates Heidenreichstein, Norbert Gattringer, starb am 6. April – genau an seinem 74. Geburtstag. Gesundheitsbedingt verbrachte er die letzten Jahre im Pflegeheim Weitra, davor wohnte er im Pfarrhof Langegg.

Gattringer wurde in Reichenau am Freiwald (Gemeinde Bad Großpertholz) geboren und erlernte den Beruf des Maurers. Der „Spätberufene“ wurde am 29. Juni 1975 zum Priester geweiht und war im Tullnerfeld, im Mostviertel und in St. Pölten tätig, ehe er 1981 die Pfarre Langegg übernahm. Die Stadtpfarre Schrems kam im September 1995 dazu. Diese leitete Gattringer bis Ende Juli 2006. Im Alter von 66 Jahren trat er Ende 2008 auch als Pfarrer von Langegg in den Ruhestand.

Während seines Wirkens in Schrems und Langegg fungierte Gattringer auch als Dechant des damaligen Dekanates Heidenreichstein, das 2008 mit dem Dekanat Weitra zum Dekanat Gmünd zusammengelegt wurde. Diese Funktion bekleidete er 22 Jahre lang.

„Gattringer war ein Seelsorger, der seine Standpunkte immer vertreten hat. Das war seine Stärke. Er war auch gerne unter Menschen, das wird in Erinnerung bleiben“, betont Altbürgermeister Reinhard Österreicher, der mit Gattringer viele Jahre gut zusammengearbeitet hat. „Gemeinde und Pfarre waren nicht immer einer Meinung, aber wir haben immer einen Konsens gefunden“, so Österreicher. Gattringer hätte sich auch für kommunale Dinge, wie etwa den Kanalbau, eingesetzt und diese auch vorangetrieben. „Gattringer hat seine Ziele verfolgt und das absolut bürgernahe“, zeigt sich der Altbürgermeister vom Tod Gattringers betroffen. Gattringer war auch Träger des Wappenrings der Stadtgemeinde Schrems.

Begräbnis findet am 18. April in Langegg statt

Das Begräbnis des gebürtigen Reichenauers wird am 18. April um 15 Uhr in Langegg stattfinden. Die Trauermesse zelebriert Diözesanbischof Klaus Küng. Es wird gebeten, von Kranz- und Blumenspenden abzusehen und dafür für die Pfarrkirche Langegg zu spenden.

Um Gattringer trauern seine beiden Brüder Emmerich aus Reichenau und Johann aus Oberlainsitz sowie seine Schwester Maria Kernstock aus Mitterschlag bei Langschlag.