Erstellt am 17. Dezember 2015, 05:33

von NÖN Redaktion

Karl Tröstl im Würgegriff. Weil er ungewollt in Privatweg eingefahren war, wurde NÖN-Mitarbeiter von Radfahrer gewürgt.

Für Karl Tröstl endete ein Ausflug an den Mondsee am Polizeiposten.  |  NOEN, NÖN

Man könnte meinen, dass ein rasender Reporter manchmal die Mitmenschen in seiner Heimat ein wenig erregt – im Fall des Schremser NÖN-Mitarbeiters Karl Tröstl endete allerdings vorige Woche ein privater Ausflug zum Adventmarkt im oberösterreichischen Mondsee am Polizeiposten: Er wurde von einem aggressiven Radfahrer gewürgt, nachdem er eine nicht reflektierende Tafel in der Dunkelheit übersehen hatte und mit seinem Fahrzeug ungewollt in einen Privatweg eingefahren war!

Dellen auf Fahrzeug hinterlassen

Der Biker war mit starkem Scheinwerferlicht am Fahrrad und am Kopf unterwegs, als ihm Tröstl entgegen kam. Er nötigte den Schremser zum Anhalten, riss einen Außenspiegel ab und schlug auf das Fahrzeug ein.

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Als Tröstl ausstieg und sich erkundigte, was das Problem sei, sprang ihn der Radfahrer schließlich an und würgte ihn, um ihn am Einsteigen ins Auto und am Weiterfahren zu hindern – sodass Tröstl danach ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen musste. Die Reparatur der Dellen am Fahrzeug kostet an die tausend Euro.