Schrems

Erstellt am 29. April 2017, 05:22

von Thomas Weikertschläger

Stadtamt-Umbau: „Basisarbeit“ ist getan. Stadtamt und Polizeiposten sollten in ein modernes Verwaltungszentrum umgestaltet werden. Kosten noch unbekannt.

Barrierefrei und modern sollen das Stadtamt und der Polizeiposten in Schrems nach dem Umbau sein.  |  NOEN, Tröstl

Eine flotte Sitzung mit elf Tagesordnungspunkten, die allesamt einstimmig beschlossen wurden, legte der Schremser Gemeinderat am 20. April hin. Den meisten Raum nahmen dabei zwei Punkte ein, die sich mit künftigen Bauprojekten beschäftigten.

So ist nach Ansicht von Bürgermeister Karl Harrer (SPÖ) nun die „Basisarbeit“ für die barrierefreie Sanierung des Stadtamtes abgeschlossen. Jetzt gelte es, für die beiden im Besitz der Stadtgemeinde befindlichen Gebäude am Stadtplatz (Nummer 19 und 21), in denen etwa auch der Polizeiposten untergebracht ist und für die bereits ein Bestandsplan erstellt wurde, mittels Architekten-Ausschreibung Angebote einzuholen. Harrer: „Jetzt sind die Experten am Zug, die uns Ideen für eine sinnvolle Umgestaltung liefern sollen.“ Ziel sei es, die beiden Gebäude in ein modernes Dienstleistungs- und Verwaltungszentrum umzugestalten. ÖVP-Stadträtin Martina Diesner-Wais strich die Wichtigkeit der Einbindung der Polizei in das Projekt ein, denn mit einem zukunftsträchtigen Gebäude für die Polizei könne der Standort Schrems langfristig abgesichert werden.

Sanierungen in Gebharts und Langschwarza

Die Frage nach den Gesamtkosten der Sanierung, die von VP-Gemeinderat Tobias Spazierer aufgeworfen wurde, könne man, so Harrer, derzeit noch nicht beantworten. Aus Bundesförderungen könne man etwas mehr als 100.000 Euro lukrieren. SP-Stadtrat Michael Preissl ergänzte, dass man mit einer halben Million Euro aufwärts rechnen müsse.

Vergeben wurden zudem Straßenbauarbeiten an die Straßenmeisterei Schrems. In Langschwarza werden an der Ortsdurchfahrt von der Höhe der Kreuzung Richtung Friedhof bis zum bestehenden Gehsteig oberhalb des Einrichtungshauses Ableidinger Arbeiten am Gehsteig durchgeführt, dafür liegt ein Kostenvoranschlag von 20.000 Euro vor. In Gebharts wird an der Ortsdurchfahrt nach dem Abschluss der Kanalarbeiten der Straßenbelag wieder hergestellt.

Aus Richtung Schrems kommend wird an der Ortsdurchfahrt ein bisheriger Gehsteig wieder hergestellt. Zudem sollen für die weitere Strecke Vorbereitungen zur Errichtung eines Gehsteiges erfolgen. Die Randsteine werden schon gesetzt, die Bitumen-Fläche soll später aufgetragen werden. Die Gesamtkosten für das Projekt in Gebharts werden 55.000 Euro betragen, wobei durch die Bitumen-Aufbringung eine Einsparung von 7.000 bis 8.000 Euro erzielt wird.