Erstellt am 22. Juni 2016, 06:10

von Karin Pollak

Gasthaus Waschka: Es geht weiter!. Hentsch und Pavlicek gehen gemeinsame Wege – und machen aus dem Gasthaus Waschka das „Gasthaus Hentsch“.

Neues Leben kehrt ins Gasthaus Waschka am Stadtplatz in Weitra ein.  |  NOEN, Archiv

Nachdem am vergangenen Wochenende Gastwirt Erich Pavlicek sein „Gasthaus zu den Kuenringern“ endgültig geschlossen hat, wird mit 1. Juli das Gasthaus Waschka am Rathausplatz wieder geöffnet. Gerüchte über den neuen Pächter gab es viele, jetzt ist es offiziell: Willi Hentsch startet als Gastwirt neu durch.

„Ich habe schon öfter in dieser Branche etwas gemacht. Da es schade ist, dass das Gasthaus Waschka geschlossen ist und alle Verhandlungen positiv gelaufen sind, wagen wir den Schritt“, sagt Hentsch, der von Gattin Sandra voll unterstützt wird. Mit 13 Mitarbeitern wird er das „Gasthaus Hentsch“ öffnen. „Im Service wird vorwiegend die ehemalige Crew von Waschka tätig sein“, verrät er. Die Küche übernimmt Erich Pavlicek, der inzwischen ehemalige Inhaber des Gasthauses zu den Kuenringern. Ihm zur Seite wird ein Team „gestandener Köche“ stehen.

Hentsch, der sein Weinlokal „Zur Reblaus“ am 25. Juni schließen wird, will als Wirt vor allem für seine Gäste da sein: „Wir wollen das bekannte Gasthaus im bisherigen Stil mit gutbürgerlicher Küche weiterführen. Wir brauchen kein Schicki-Micki-Lokal. Gemütlichkeit steht im Vordergrund.“ Die edlen Tropfen von seiner Reblaus wird er natürlich im Gasthaus kredenzen.

Schuster aus Berufung, Wirt aus Leidenschaft

Auch die Fremdenzimmer übernimmt Hentsch: „Unsere Website ist in Arbeit, ab 1. Juli sind Buchungen möglich.“ Die Schusterei will er weiterführen: „Das ist meine Berufung, Wirte sein meine Leidenschaft.“

Dass es nicht ganz einfach wird, nach einem Walter Waschka weiter zu machen, ist Hentsch bewusst. Aber: „Alle ziehen an einem Strang – wir werden das schaffen! Los geht es am 1. Juli mit einem Eröffnungsfest mit Gratis-Essen.“