Erstellt am 16. Januar 2016, 05:28

von Karin Pollak

Willkommen für alle. Zugezogene Bürger, aber auch Flüchtlinge waren bei Neujahrsempfang in St. Martin Thema.

Bürgermeister Peter Höbarth (Dritter von links) lud am 8. Jänner zum Neujahrsempfang ins Gemeindeamt St. Martin. Mit dabei waren geschäftsführender Gemeinderat Stefan Stangl, Brigitte Temper-Samhaber vom Netzwerk Willkommenskultur im Lainsitztal, Vizebürgermeisterin Sigrid Holzweber und die neuen Gemeindebürger Jan und Tereza Pavlovsky, Gerda Altmann und Erwin Halmenschlager sowie Jan Furis (von links)  |  NOEN, Karin Pollak

Kennenlernen, Informieren und Unterhalten - das stand im Mittelpunkt des Neujahrsempfanges, zu dem Bürgermeister Peter Höbarth am 8. Jänner ins Gemeindeamt lud.

„Wir heißen alle neuen Bürger, die im Vorjahr Häuser gebaut, gemietet oder gekauft haben, herzlich willkommen. Wir wollen sie hier gerne ins Gemeindeleben eingliedern“, so Höbarth. Im Vorjahr erhielt seine Gemeinde 22 neue Bürger, die großteils auch am Neujahrsempfang teilnahmen.

Einige Neuerungen für Vereinsverantwortliche

Für die Vereinsverantwortlichen hatte Peter Höbarth auch einige Neuerungen parat, die sie nun bei der Ausrichtung von Festen zu berücksichtigen haben. Da geht es um die Ausnahme von Registrierkassen, über die Dauer der Feste und deren Umsatzgrenzen. Der Bürgermeister appellierte auch daran, die Hygienevorschriften genau einzuhalten: „Nicht die Küche auf der Wiese und die Gäste am Beton, umgekehrt muss es sein.“

Brigitte Temper-Samhaber stellte das Netzwerk „Willkommenskultur im Lainsitztal“ vor, das sich mit über 70 Mitgliedern derzeit um die rund 70 Asylwerber im Lainsitztal kümmert. „Wir wollen die menschliche Begegnung erleichtern“, meinte sie – und das wurde auch beim Neujahrsempfang getan.

Einige der neuen Bürger sind auch Unternehmer, die auch ihre Betriebe in der Gemeinde St. Martin ansiedelten: Mechaniker Erwin Halmenschlager, Personenbetreuerin Gerda Altmann oder Jan Pavlovsky, Inhaber des Handelsgewerbes Guapex Eu GmbH.