Behamberg

Erstellt am 25. April 2017, 04:38

von Sabine Hummer

FF: Zeughaus-Umbau in finaler Runde. Die Umbauarbeiten am Zeughaus der Freiwilligen Feuerwehr Behamberg gehen in die finale Runde. 5.400 Arbeitsstunden!

Mit Feuereifer wird an der Fertigstellung der Feuerwehr-Garage gearbeitet, denn am 1. Mai soll hier schon das Maifest über die Bühne gehen. V.l. Kommandant-Stellvertreter Bernhard Holzer, Franz Ratzberger, Bürgermeister Karl Josef Stegh, Christina Ratzberger, Simon Rettensteiner, Michael Holzer und Christian Fuchshuber.  |  Hummer

Vor einem Jahr wurde mit der groß angelegten Sanierung und dem Umbau am Feuerwehrhaus begonnen, mittlerweile sind die Behamberger Florianis an der letzten Bauetappe im Innenbereich angelangt.

Seit Anfang März richtet sich das Hauptaugenmerk der Arbeitstrupps auf die Garage, die um die Stellflächen des ehemaligen Bauhofs erweitert wurde. Die Zeit drängt derzeit etwas, denn bis zum Maifest am 1. Mai soll die Garage soweit fertiggestellt sein, dass die Veranstaltung beherbergt werden kann.

Auch Atemschutzwerkstatt und Lagerräume eingerichtet

„Es muss noch gestrichen werden und die Garagentore sollen eingebaut werden. Die Fertigstellung der Elektroinstallationen wird sich höchstwahrscheinlich aber nicht mehr ausgehen“, erklärt Kommandant-Stellvertreter Bernhard Holzer die weiteren Arbeitsschritte. Vorerst sind die Feuerwehrautos im Heizwerk eingestellt. „Wir freuen uns schon, wenn wir die Autos wieder in der Garage parken können und normaler Betrieb einkehrt.“

Rund 5.400 Arbeitsstunden haben die Feuerwehrmitglieder bei diesem Großprojekt bereits ehrenamtlich geleistet. Die Feuerwehr erhielt ja durch den Neubau des Bauhofes und dem Auszug der Landjugend, die neue Räumlichkeiten im ehemaligen Kindergartenprovisorium erhielt, mehr Raum.

Der neue Kommandoraum ist eine moderne Einsatzzentrale für Kommandant Josef Hirtenlehner und Stellvertreter Bernhard Holzer, im Bild mit Bürgermeister Karl Josef Stegh. Foto: Hummer  |  NOEN

In mehreren Bauetappen wurden die ehemals getrennten Bereiche zu einem homogenen und modernen Feuerwehrhaus umgebaut. Neben einer neuen Kommandozentrale, einem Aufenthaltsraum, einem Schulungsraum, Räumlichkeiten für die Feuerwehrjugend, Garderoben und behindertengerechten Sanitärbereichen für Männer und Frauen wurden auch eine Atemschutzwerkstatt sowie Lagerräume eingerichtet. Vieles im neuen Haus ist der Marke Eigenbau entsprungen, auf markante Details und einige Hingucker wurde ebenso Wert gelegt.

„Ich glaube, wir haben eine gute Grundlage für die Zukunft geschaffen, die eine gute Basis für die kommenden Jahrzehnte ist“, bedankt sich Kommandant Josef Hirtenlehner bei allen Kameraden und Helfern.

Bis zum Sommer sollen alle Arbeiten im Zeughaus abgeschlossen sein. Im Mai wird mit dem letzten Bauabschnitt begonnen, dann geht es der unübersichtlichen Feuerwehrausfahrt und den Parkplätzen an den Kragen.