Behamberg

Erstellt am 05. Juli 2016, 05:46

von Sabine Hummer

Wasser ist einwandfrei. Bürger schlugen Alarm, Gemeinde prüfte daraufhin Trinkwasser, das laut Prüfbericht aber völlig in Ordnung ist.

Bürgermeister Karl Josef Stegh  |  privat

Vor zwei Jahren musste die Gemeinde Behamberg rund 250.000 Euro in die groß angelegte Sanierung des Quellengebiets investieren. Grund dafür war ein modriger Geschmack des Leitungswassers, hervorgerufen durch alte Wurzelstöcke, die im Boden verfault waren.

Seitdem waren die Behamberger Bürger mit ihrem Trinkwasser zufrieden, doch kürzlich wurde erneut – an verschiedenen Entnahmestellen im Ortswassernetz – modriger Geschmack festgestellt. Die Bürger schlugen am Gemeindeamt Alarm.

„Das Wasser ist völlig in Ordnung“

„Wir sind natürlich sofort jedem Verdacht auf den Grund gegangen. Da die Beschwerden aus mehreren Ortsteilen kamen, war die Ursache aber nicht lokalisierbar“, erklärt Bürgermeister Karl Josef Stegh, der sofort die Firma AGES aus Linz mit der Prüfung des Trinkwassers beauftragte.

Laut Prüfbericht sind allerdings keine Mängel festzustellen. „Das Wasser ist völlig in Ordnung“, gibt der Ortschef Entwarnung. Sowohl bei der Quelle selbst als auch beim Hochbehälter seien die Werte einwandfrei. Da der Geschmack trotzdem weiterhin bemerkbar war, ordnete Stegh nun weitere Vorsichtsmaßnahmen an. „Wir haben alle Leitungen durchgespült und auch den Wasserstand im Hochbehälter abgesenkt, neu befüllt und somit den Austausch erneuert“, informiert der Bürgermeister.

Derzeit sei kein auffälliger Geschmack des Trinkwassers bemerkbar. „Es kann sein, dass die Ursache des muffigen Geschmacks bei den starken Regenfällen der letzten Zeit liegt“, wird die Gemeinde die Trinkwassersituation weiterhin beobachten.