Erstellt am 22. Oktober 2015, 11:47

von Daniela Rittmannsberger

Beton-Lego für Grünschnitt. Schwer zugänglicher Abfallbehälter sorgte für Bürgerbeschwerden. Mit Betonelementen neu gestalteter Bereich wird die Entsorgung künftig deutlich erleichtern.

Vizebürgermeister Max Soxberger, Gemeindearbeiter Fritz Kammerhofer, Gemeinderat Fritz Hinterleitner und Bürgermeister Karl Latschenberger (v.l.) mit den neuen Betonbausteinen, die die Entsorgung des Grünschnittes künftig erleichtern werden. Foto: Daniela Rittmannsberger  |  NOEN, Daniela Rittmannsberger
Große Beton-„Legosteine“ grenzen den Bereich ein, der künftig in Biberbach für die Entsorgung von Grün- und Strauchschnitt zur Verfügung stehen wird.

Bürgerbeschwerden hatten sich gehäuft

Rund 2.000 Euro hat sich die Gemeinde diese Anschaffung kosten lassen, aus gutem Grund. Denn in letzter Zeit häuften sich die Bürgerbeschwerden über den Container, in dem bisher der Grünschnitt gesammelt wurde.

Dieser Behälter war nur über einige Stufen erreichbar und dadurch stellte die Entsorgung des teils schweren Grünschnittes für die Biberbacher eine große Herausforderung dar.

Neuer Abfallbereich eben zugänglich

„Wir haben zunächst auch an eine Versenkung des Containers gedacht, um den Leuten das Hineinwerfen des Abfalls zu erleichtern. Aber diese Lösung wäre finanziell nicht in Frage gekommen“, sagt Bürgermeister Karl Latschenberger.

Er war es auch, der auf das „Betonlego“ aufmerksam wurde. Damit wurde nun eine Fläche gestaltet, die die Entsorgung des Grünschnitts für die Bürger wirklich einfach macht. Denn der neue Abfallbereich ist eben zugänglich und lässt sich auch mit einem Traktor oder mit einem Anhänger bequem erreichen.

Auch die Abholung durch den Gemeindeverband für Umweltschutz ist kein Problem. Der Lastwagen holt den Grünschnitt einfach mit einem Greifarm heraus. „Wir haben damit eine gute und auch flexible Lösung, weil die Betonbausteine bei Bedarf jeder Zeit verschoben und anderweitig verwendet werden können“, sagt Latschenberger.