Erstellt am 10. November 2015, 05:52

von Karl Fuchs

Als Botschafter Österreichs bei der Weltausstellung in Mailand. Die Blasmusikkapelle St. Pantaleon spielte auf Einladung der Wirtschaftskammer bei der Weltausstellung in Mailand vor dem Österreich-Pavillon auf.

Bundesrats-Präsident Gottfried Kneifel, Kapellmeister Rene Killinger, Bürgermeister Rudolf Divinzenz und Vereinspräsident Karl Hasenöhrl (v.l.n.r.) bei der EXPO in Mailand. Foto: privat  |  NOEN, privat

Von 1. Mai bis 31. Oktober ging in Mailand die Weltausstellung über die Bühne. 145 Länder und internationale Organisationen hatten sich an der beeindruckenden Schau beteiligt, die von 20 Millionen Besuchern gestürmt wurde.

Mittendrin und nicht nur dabei war bei diesem Großereignis die Blasmusikkapelle St. Pantaleon, die gegen Ende der Ausstellung groß aufspielen durfte.

Kapelle begeisterte mit zwei Platzkonzerten

Zu verdanken hatten die Musiker ihren großen Auftritt der Hartnäckigkeit ihres Kapellmeisters Rene Killinger. Behörden, Kammern, Politiker und Funktionäre wurden von ihm kontaktiert. „Nicht locker lassen“, war die Gesprächsbasis des Kapellmeisters. Und diese „Nicht-locker-lassen-Mentalität“ führte zum Ziel.

Auf Einladung der Wirtschaftskammer Österreich hatte der Musikverein St. Pantaleon die ehrenvolle Aufgabe, den österreichischen Nationalfeiertag vor dem Österreich-Pavillon würdig zu gestalten. Mit zwei Platzkonzerten begeisterten die Mostviertler tausende Besucher der Weltausstellung.

Eröffnet wurden beide Konzerte mit der Hymne des EXPO-Gastlandes Italien, gefolgt von der österreichischen Bundeshymne. Im ersten Konzert begleitete man das Publikum auf einer kommentierten Reise durch Österreich, bei der man die offiziellen Traditionsmärsche der Bundesländer zum Besten gab.

Auswahl der schönsten österreichischen Märsche

Beim Nachmittagskonzert überbrachte der Präsident des österreichischen Bundesrates, Gottfried Kneifel, nach dem feierlichen Abspielen der Hymnen seine offizielle Grußbotschaft.

Danach bot man eine Auswahl der schönsten österreichischen Märsche und machte durch eine ebenso gelungene italienische und englische Moderation durch Kapellmeister Rene Killinger erstklassige Fremdenverkehrswerbung für Österreich.

Begleitet wurde der Musikverein bei dieser Reise nicht nur vom Präsidenten des Bundesrates, sondern auch von Bürgermeister Rudolf Divinzenz und dem Präsidenten des Vereines, Karl Hasenöhrl, sowie sämtlichen Vorstandsmitgliedern.

Natürlich blieb für die Musiker bereits an den Tagen vor dem Nationalfeiertag ausreichend Zeit, die Stadt sowie die Ausstellung zu besichtigen und die kulinarischen Köstlichkeiten Italiens zu genießen. Für die Musiker war dieser Auftritt einzigartig und wird lange positiv in Erinnerung bleiben.