Erstellt am 16. Februar 2016, 04:04

von Karl Fuchs

Ein Tag zum Feiern für St. Valentin. Anlässlich des Valentinstags lud Kerstin Suchan-Mayr zum Empfang. Sie informierte die Bevölkerung dabei über aktuelle Themen in der Gemeinde.

Viele Gäste, Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Kirche und Vereinen waren am Valentinstag interessierte Zuhörer beim Bürgermeisterempfang im Experience Center St. Valentin. Die Politik war vertreten durch Nationalratsabgeordnete Ulrike Königsberger-Ludwig, Nationalratsabgeordnete außer Dienst Gabriele Binder-Maier und Bundesrat Andreas Pum. Foto: Fuchs  |  NOEN, Karl Fuchs
Der jahrzehntelang durchgeführte Neujahrsempfang am Gemeindeamt war nicht mehr zeitgemäß, weshalb Bürgermeisterin Kerstin Suchan-Mayr nach ihrer Wahl zum Stadtoberhaupt umdisponierte. Sie war auf der Suche nach einer neuen Location und wurde mit dem Experience Center St. Valentin auch fündig.

Infos zu neuer Veranstaltungshalle

Dass man diese Location für eine derartige Veranstaltung nutzen darf, da muss man der Firmenleitung von Case IH ein großes Dankeschön entbieten. Das tat auch die Stadtchefin beim Bürgermeisterempfang am Valentinstag aus voller Überzeugung.

Viele Besucher, Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Kirche und Vereinen ließen sich diesen Sonntagnachmittag nicht entgehen. Denn letztlich erfuhr man dort Informationen über aktuelle kommunale Fragen wie etwa die Veranstaltungshalle. Der Bau einer solchen war jahrzehntelang Anlass für Streit der Kommunalpolitiker.

Mittlerweile scheint man sich einig geworden zu sein, dass die beiden Vereinshäuser von SPÖ und ÖVP zwar für den normalen Vereinsveranstaltungsbereich genügen würden, doch von einem repräsentativen Haus für eine Industrie- und Sportstadt ist man letztlich sehr weit entfernt.

Information stand im Mittelpunkt

Bürgermeisterin Kerstin Suchan-Mayr: „Der letzte Stand dazu ist, dass der Gemeinderat nach sehr umfangreichen Standortüberlegungen (rund 20 Plätze wurden in die Auswahl miteinbezogen) sich auf ein Grundstück mitten im Zentrum, das ehemalige Stöcklerareal bei der Unterführung in Langenhart, geeinigt hat.“

Nachdem im Vorjahr eine Liste von möglichen kontaminierten und zukünftigen sogenannten Verdachtsflächen vom Land NÖ ausgegeben wurde, musste vor einem Kauf noch die Überprüfung einer möglichen Kontaminierung durchgeführt werden. Schlussendlich konnte der Grund nun als unbedenklich gekauft werden, dieser Gemeinderatsbeschluss wurde einstimmig in der letzten Sitzung im Dezember gefällt.

Also wurde der offizielle Startschuss zur Veranstaltungshalle nun gegeben. Es gab auch bereits Gesprächsrunden mit den Vereinen, um bei der Konzepterstellung auf verschiedene Anforderungen für eine spätere Nutzung für die heimischen Veranstaltungen Acht zu geben. Ebenso sollen neue Räumlichkeiten für die Musikschule in diesem Bau integriert werden.

„Es wird nun eine Vorstudie erstellt, auf deren Basis ein Architektenwettbewerb ausgeschrieben wird. Dies wird im heurigen Jahr passieren, sodass nach heutigem Stand ein Spatenstich und Baubeginn 2017 realistisch erscheint,“ erklärte Suchan-Mayr.
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Das visuelle Erscheinungsbild von St. Valentin, von der Autobahn betrachtet, mag, wenn man keine großen Ansprüche erhebt, entsprechen. Doch es gibt, wie die Bürgermeisterin meinte, auch „Schandflecke“, die man bisher duldete und akzeptierte. Sie sprach von Bildern, die nicht positiv auf eine Stadt und ihre Bürger wirken.

Hier will sie eine Veränderung herbeiführen und meinte in diesem Zusammenhang, dass der Gemeinderat im Vorjahr ein neues Ressort unter dem Titel Stadtentwicklung und Wohnbau ins Leben gerufen und auch schon einen Beschluss zum Bekenntnis einer integrierten Stadtentwicklung gefasst habe.

Weitere Themen, die bei dieser Veranstaltung angesprochen wurden, waren die Umfahrungsstraße, Hochwasserschutz und die Flüchtlingssituation.