Ernsthofen

Erstellt am 30. Juni 2016, 04:58

von Ingrid Vogl

Adeg: Lösung in Sicht?. Am Freitag werden der Ernsthofner Bevölkerung individuelle Konzepte für den Adeg-Markt im Ort präsentiert.

Der ADEG-Markt in Ernsthofen ist seit Ende März geschlossen und sollte eigentlich im Herbst mit neuem Betreiber und verkleinerter Verkaufsfläche wieder öffnen. Nachdem in den letzten Monaten zwei Interessenten wieder absprangen, hofft Bürgermeister Karl Huber nun, dass bis Jahresende ein neuer Betreiber gefunden werden kann. Foto: Vogl  |  NOEN, Ingrid Vogl

Ende März 2015 schloss der Adeg-Markt in Ernsthofen seine Pforten. Im Herbst hätte der Nahversorger mit neuem Pächter und verkleinerter Verkaufsfläche eigentlich wieder eröffnet werden sollen. Daraus wurde nichts. Der Markt steht bis heute leer, nachdem mehrere interessierte Pächter vorzeitig wieder absprangen.

Nun scheint womöglich ein Ende der supermarktfreien Zeit in Sicht.

Thema bei Nahversorgertagung

Bei einem Nahversorgerstammtisch am Freitag (ab 16 Uhr in der Veranstaltungshalle der Volksschule) wird Walter Koller das Konzept Adeg-Allgemein und individuelle Konzepte für Ernsthofen vorstellen. „Eine Lösung ist in Sicht. Ich hoffe, dass da schon Konkretes präsentiert werden kann“, will Bürgermeister Karl Huber aus Erfahrung der letzten Monate aber nichts verschreien.

„Ist ein Bauernmarkt in Ernsthofen möglich?“ lautet das zweite Thema, das bei der Nahversorgertagung behandelt wird. Berichtet wird dabei über die erfolgreiche Installierung eines Bauernmarktes in Ober-Grafendorf und die positive Entwicklung der Genussmärkte in Kronstorf, die dreimal im Jahr stattfinden. Das möchte man zukünftig auch in Ernsthofen umsetzen.

Sollte der Adeg wieder aufsperren, ließe sich ein Bauernmarkt aber auch mit dem Supermarkt koordinieren, erklärt Bürgermeister Karl Huber. Man müsste dafür Möglichkeiten finden, wie die heimische Landwirtschaft eine gemeinsame Schiene mit Adeg finden kann.

Eine Chance, dies zu diskutieren, wird es beim Nahversorgerstammtisch ebenfalls geben. Die Vortragenden stehen nämlich nach Ende der Impulsreferate für eine Diskussion zur Verfügung.