Ernsthofen

Erstellt am 24. Mai 2017, 05:37

von NÖN Redaktion

Holzschuppen in Vollbrand: Drei Schweine verendet. Nachbarn versuchten noch, Tiere zu retten.

Drei Tiere starben bei Brand in Rubring.  |  fotokerschi.at/Kerschbaummayr

Mitten in der Nacht um 2.45 Uhr mussten am vergangenen Donnerstag die Feuerwehrkameraden aus Ennsdorf, St. Valentin und CNH ausrücken (wir hatten berichtet, siehe unten). In der Ortschaft Rub ring, in der Nähe des Stausees, hatte ein Holzschuppen aus noch unbekannter Ursache Feuer gefangen. Die Nachbarn hatten den Brand des Schuppens, der direkt an ein unbewohntes Wohnhaus angebaut war, bemerkt und die Einsatzkräfte alarmiert.

„Schon von Weitem konnten wir den Feuerschein sehen“, erzählt Einsatzleiter Kommandant Josef Fuchsberger. Beim Eintreffen stand der Schuppen in Vollbrand und auch der Dachstuhl brannte schon lichterloh. „Der Brand war so weit fortgeschritten, dass wir nur noch die Substanz des Wohnhauses retten konnten“, informiert Fuchsberger. Löschleitungen wurden zum Stausee gelegt und der Brand relativ schnell unter Kontrolle gebracht. Insgesamt waren 54 Florianis mit neun Fahrzeugen im Einsatz.

Jedoch forderte das Unglück gleich mehrere Opfer: Drei Schweine und mehrere Hühner hatten den Schuppen bewohnt. Die Nachbarn haben noch versucht, alle Tiere zu retten. Alle Hühner haben überlebt, nur für die Schweine kam jede Hilfe zu spät.