Ernsthofen

Erstellt am 27. Juli 2016, 04:47

von Sabine Hummer

Ortschef initiiert Bürger-Stammtisch. Bürgermeister Huber will mithilfe der Bevölkerung die Marke Ernsthofen stärken.

Bürgermeister Karl Huber lädt die Bevölkerung zur Mitarbeit ein.  |  NOEN, Hummer

Als Bürgermeister hat sich Karl Huber in den nächsten Jahren die Weiterentwicklung des Ortes zur Aufgabe gemacht. Dabei will er auch die Bevölkerung stark einbinden. „Es geht darum, unseren Lebens- und Wirtschaftsraum gemeinsam zu gestalten und die Identität von Ernsthofen nachhaltig zu stärken und unseren Ort in der Region zu positionieren“, sagt der Ortschef.

Ort: Viele Stärken, aber einige Schwächen

Um dieses Ziel zu erreichen, will Huber themenbezogene Bürgermeisterstammtische in vierteljährlichen Abständen veranstalten. Ein Auftakt dazu war die Nahversorgertagung vor einigen Wochen, im Herbst sind die nächsten Runden geplant.

Neben der Aufrechterhaltung der Nahversorgung brennen den Ernsthofnern aber auch andere Themenbereiche unter den Nägeln. „Wir haben in den letzten fünfzehn Jahren mit den verschiedenen Projekten wie Infrastruktur, Betriebsansiedelung, Ortsplatzgestaltung oder Umbau der Volks- und Musikschule ein gutes Fundament gelegt. Jetzt geht es in die nächste Runde“, erklärt Huber.

Denn neben den vielen Stärken von Ernsthofen – dem schönen Ortsbild, der ausgeprägten Vereinsstruktur sowie sehr viel ehrenamtlichem Engagement – sei die Gemeinde auch mit einigen Schwächen konfrontiert, die es nun auszumerzen gilt. So gebe es kein spezielles Angebot für Jugendliche und auch die Abwanderungstendenz der Jugend gelte es zu stoppen.

Markenzeichen sind Kripperlroas & Karneval

Mit dem Wegfall der Diskothek Wikinger fällt außerdem eine wichtige Kommunikationsstätte für Jung und Alt weg. „Mit einer Strategie, einer nachhaltigen Standortentwicklung, wollen wir Ernsthofen zu einer Marke machen“, setzt sich Huber zum Ziel.

Neben dem Wohnbau sollen auch Freizeiteinrichtungen gefördert werden, die den Lebensraum in der Gemeinde stärken. Leer stehende Objekte sollen künftig einer anderen Nutzung zugeführt werden. Die Kripperlroas der Goldhaubengruppe, die alle zwei Jahre stattfindet, soll zu einem überregional bekannten Event werden und dem Ort neben dem Karneval ein Alleinerkennungsmerkmal geben.

„Mit einer Strategie, einer nachhaltigen Standortentwicklung, wollen wir Ernsthofen zu einer Marke machen“, setzt sich Huber zum Ziel. Neben dem Wohnbau sollen auch Freizeiteinrichtungen gefördert werden, die den Lebensraum in der Gemeinde stärken. Leer stehende Objekte sollen künftig einer anderen Nutzung zugeführt werden. Die Kripperlroas der Goldhaubengruppe, die alle zwei Jahre stattfindet, soll zu einem überregional bekannten Event werden und dem Ort neben dem Karneval ein Alleinerkennungsmerkmal geben.