Erstellt am 25. Dezember 2015, 12:29

von NÖN Redaktion

Feueralarm in Amstettner Klosterkirche. Feuerwehr raste am Freitag mit großem Aufgebot zum Einsatzort. Erinnerungen an die Brandstiftung vor drei Jahren wurden wach. Zum Glück war es aber Fehlalarm.

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In den Morgenstunden des Christtags, ein paar Minuten nach 7.45 Uhr, raste ein Großaufgebot der Amstettner Feuerwehr aufgrund einer Feuer-Alarmierung zur Klosterkirche.

Erster Gedanke: „Nein, nicht schon wieder!“

Als erster vor Ort war – wie beim Brandanschlag vor drei Jahren – Heribert Puchebner: „Ich dachte mir sofort: Nein, nicht schon wieder!“ (Am 23. 12. 2012 hatte ein Unbekannter Feuer gelegt und die Kirche war durch den Brand schwer beschädigt worden. Der Schaden betrug 950.000 Euro.)

In der Klosterkirche wurde gerade die Christtag-Frühmesse gefeiert als bei der Feuerwehr der Alarm losging. Innerhalb weniger Minuten trafen noch drei Großfahrzeuge der FF Amstetten inklusive entsprechender Besatzung in der Rathausstraße ein.



Unter Führung von Feuerwehrkommandant Armin Blutsch und Stellvertreter Andreas Dattinger suchten die Silberhelme im Klosterbereich – gemeinsam mit Oberin Sr. Franziska Bruckner  – nach der Ursache des Feueralarms. Zum Glück konnten sie dann Entwarnung geben.  Sie fanden keinen Brandherd.

Armin Blutsch zur NÖN: „Irgendjemand hat offenbar an der Feueralarmanlage etwas ausprobiert, das dann zur Alarmierung geführt hat.“

NÖN.at hatte über den Brandanschlag 2012 und danach berichtet: