Erstellt am 11. Mai 2016, 04:44

von Sabine Hummer

FF-Haus-Umbau: Schon viel geschafft. Florianis haben in drei Monaten schon 1.500 Stunden geleistet. Erste Bauetappe soll bis Sommer fertig sein.

Beim Feuerwehrhaus-Umbau packen alle Kameraden gerne an, (v.l.) Hubert Grillenberger, Bürgermeister Karl Josef Stegh, Baustellenverantwortlicher und Kommandant-Stellvertreter Bernhard Holzer, Franz Putz, Polier Simon Rettensteiner und Rudolf Fürweger. Foto: Hummer  |  NOEN, Hummer
Seit Februar werken die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Behamberg mit vollem Elan am Umbau des Depots, das in der unteren Etage des Amtshauses untergebracht ist.

Durch den Umzug des Bauhofes in das neue Gebäude erhielt die Wehr eine Zusatzfläche von rund 280 Quadratmetern, die nun dem Feuerwehrhaus einverleibt wird. Und dieser Platz wird auch dringend gebraucht, denn die angestammten Räumlichkeiten platzen aus allen Nähten.

„Im Prinzip wird alles neu“

Die Planung der Neugestaltung übernahm Kommandant Josef Hirtenlehner höchst persönlich in Koordination mit dem Baubüro Hackl und einem sechsköpfigen Bauausschuss-Team. Baustellenverantwortlicher ist Kommandant-Stellvertreter Bernhard Holzer, der sich nach nur drei Monaten Bauzeit über einen beachtlichen Baufortschritt freuen darf.

„Im Prinzip wird alles neu, die Fläche wird auf das Doppelte vergrößert. Wir haben bis jetzt fast alles in Eigenregie gemacht, seit Februar wurden rund 1.500 freiwillige Arbeitsstunden geleistet“, lautet die mehr als beachtliche Zwischenbilanz.

Für die Bauführung des Projektes zeichnet die Firma MayrBau verantwortlich, für alle anderen Gewerke wurden größtenteils Behamberger Firmen engagiert. „Das war uns ein sehr großes Anliegen“, betont Holzer.

Die erste Bauetappe betrifft vor allem das ehemalige Bauhof-Areal. Hier soll ein neuer Mannschaftsraum mit Küche sowie ein moderner Kommandoraum entstehen. Auch eine Atemschutzwerkstatt, ein Lagerraum und Sanitäranlagen werden hier errichtet. Die ganze Technik inklusive Kanal- und Wasseranlagen wird ebenfalls erneuert, das gesamte Gebäude erhält eine Fußbodenheizung.

Gesamtkosten von 450.000 Euro

Der Innenausbau ist durch die Unterstützung der Firma Fuchshuber schon sehr weit fortgeschritten, dennoch haben die Behamberger Florianis noch ein großes Arbeitspensum vor sich. „Insgesamt wird der Umbau rund 450.000 Euro kosten, davon wird die Feuerwehr einen zwanzigprozentigen Anteil übernehmen, der vor allem mit Eigenleistungen zu kompensieren ist“, informiert Bürgermeister Karl Josef Stegh.

Für die großangelegte Sanierung wurde ein Nachbargrundstück angekauft, da auch die Ausfahrts- und Parkplatzsituation der Feuerwehr geändert wird. Ebenfalls am Plan steht die Neugestaltung der Fassade und ein neues Eingangsportal. „Die Außenarbeiten werden wir aber erst nächstes Jahr angehen“, erklärt Bürgermeister Stegh.

Bis Sommer dieses Jahres soll die erste Etappe des Innenausbaus abgeschlossen sein. Dann kann der Feuerwehrbetrieb vom alten Feuerwehrhaus in den neuen Trakt übersiedelt und die Umgestaltung des alten Bereiches in Angriff genommen werden.

„Der alte Teil wird in Spint-Räume, einen Schulungs- und Jugendraum sowie Sanitärbereiche – künftig werden auch die Behamberger Feuerwehrfrauen über abgetrennte Sanitärräume verfügen – umadaptiert. Wenn alles fertig ist, werden auch die Garagen umgebaut zu einer großen Halle, die vier Fahrzeugen Platz bietet“, erklärt Kommandant-Stellvertreter Bernhard Holzer, der mit dem bisherigen Verlauf der Baustelle Feuerwehrhaus sehr zufrieden ist.