Erstellt am 20. Oktober 2015, 04:27

von Manfred Fritscher

Fliegender Wechsel im Dorferneuerungsverein. Christian Mitterlehner übergibt den Vereinsvorsitz an Birgit Weichinger. Mit „Spurensuche in Strengberg“ wurde ein neues Projekt vorgestellt.

Der neu bestellte Vorstand mit Obfrau Maria Papst, Kassierin Maria Hammermüller, Schriftführerin Christine Ziervogl, Obmann-Stellvertreter Johann Pambalk-Blumauer, Schriftführer-Stellvertreterin Gerlinde Gschwandtner und Betreuerin Birgit Weichinger (v.l.n.r). Nicht am Bild Kassier-Stellvertreter Lukas Schatzl. Foto: Fritscher  |  NOEN, Manfred Fritscher

Mit einiger Verspätung fand am vergangenen Mittwoch die Jahreshauptversammlung des Dorferneuerungsvereines statt, zu der Obfrau Maria Papst etwa 30 Interessierte und Funktionäre begrüßen konnte.

21.500 Euro für Verein „landlebenhoch4“

Noch bevor richtig in die Tagesordnung eingestiegen wurde, gab es einen fliegenden Wechsel der Betreuer. Christian Mitterlehner, der die Strengberger Dorferneuerung (DE) durch viele Jahre begleitet hat, verändert sich beruflich und legt diese Funktion zurück. Strengberg wird ab sofort von Birgit Weichinger betreut, die schon reiche Erfahrung im Bereich Dorf- und Stadterneuerung sammeln konnte.

In einem kurzen Rückblick wurden die Projekte angesprochen, zu denen von der DE finanzielle Zuschüsse gewährt wurden. So gab es in der laufenden Periode 21.500 Euro für die PostStudios des Vereins „landlebenhoch4“, 5.000 Euro für den Kinderspielplatz, 4.200 Euro für das „Drahtesel-Museum“ und 300 Euro für das Barbara-Marterl in der Pulverturm-Siedlung.

Über die Höhe der Landeszuschüsse für den Schulplatz und den Posthof konnte nichts in Erfahrung gebracht werden. Sie wurden wohl über die DE eingereicht, aber offensichtlich über eine andere Förderschiene abgerechnet.

Aussichtsturm nur mit Sponsoren finanzierbar

Für die Neuwahl des Vorstandes wurde ein Wahlvorschlag vorgelegt, der in geheimer Wahl pauschal bestätigt wurde.

Eine Stunde lang referierte Manfred Lexmüller, unterstützt von Zimmermeister Helmut Michlmayer, über das Projekt „Aussichtsturm“. Die Kosten für die 30 Meter hohe Lärchenholz-Konstruktion mit einem Info-Center in der Basis werden auf etwa 250 bis 300 Tausend Euro geschätzt. Wie der erkrankte Bürgermeister ausrichten ließ, erlaube die Finanzsituation der Gemeinde derzeit nur absolut notwendige Investitionen. Der Turm wird daher nur mit privaten Sponsoren errichtet werden können.

Anwesende wurden mit zwei neuen Projekten für das letzte aktive Jahr der DE überrascht. Unter dem Titel „Spurensuche in Strengberg“ sollen Gerhard Maurer, der Hausfotograf des Vereins „landlebenhoch4“, und die junge Filmemacherin Isabella Preuer den Strengbergern neue Aspekte ihres Heimatortes aufzeigen.