Erstellt am 12. Januar 2016, 04:18

von Hermann Knapp

Gemeinde will Reserven vermindern. Die Gemeinde will Grundbesitzer im Ort motivieren, ihre brachliegenden Bauparzellen zu verwerten.

Aschbachs Bürgermeister Martin Schlöglhofer hofft auf das Verständnis der Grundbesitzer. Foto: Archiv  |  NOEN, Archiv

Die Gemeinde hat sich vorgenommen, im Ortsbereich Baulandreserven verfügbar zu machen. „Erste Gespräche mit Grundbesitzern haben wir schon geführt und es gibt durchaus positive Signale“, sagt Bürgermeister Martin Schlöglhofer.

Grundbesitzer sollen Parzellen selbst an Häuslbauer verkaufen

Wie andere Kommunen im Bezirk auch, hat Aschbach viel brachliegendes Bauland – auf das ganze Gemeindegebiet gesehen, sind es rund 27 Hektar. Durch diese großen Reserven ist es natürlich sehr schwierig, vom Land die Zustimmung für die Widmung neuer Flächen zu bekommen. „Dass ist auch der Hauptgrund für unsere Initiative im Ortszentrum. Wir wollen das vorhandene Bauland nutzen“, sagt Schlöglhofer.

Ziel der Gespräche mit den Grundbesitzern ist es, diese dazu zu bewegen, ihre Parzellen selbst an Häuslbauer zu verkaufen. „Es gibt theoretisch aber auch die Möglichkeit, dass die Gemeinde sie erwirbt und dann weiterverkauft. Wir haben im Budget auf jeden Fall Geld für mögliche Grundankäufe reserviert“, sagt der Bürgermeister.

Noch steht man in Aschbach in dieser Causa aber am Anfang. „Es gibt noch viele Verhandlungen zu führen, aber wir wollen das jetzt aktiv angehen“, erklärt Schlöglhofer.