Erstellt am 03. Mai 2016, 04:14

von Sabine Hummer

Haager Jugend spielte sich ins Rampenlicht. Die Haager Jungmusiker legten beim Mitteleuropa-Blasmusikfest in Split eine Talentprobe ab und erreichten dabei den hervorragenden zweiten Platz.

Bei der Parade durch Split war das Jugendblasorchester Haag mit Stabführer Thomas Michlmayr an der Spitze eine Augenweide. Foto: privat  |  NOEN, privat

Mit einem hervorragenden Ergebnis in der Tasche – dem zweiten Platz mit 90,6 erreichten Punkten in der Stufe D – trat das Jugendblasorchester Haag die Heimreise nach Österreich an.

Vier Tage lang waren die Jungmusiker unter der musikalischen Leitung von Martin Lettner im sonnigen Split in Kroatien unterwegs, um dort am Mitteleuropa-Blasmusikfest teilzunehmen. Neben dem Wettbewerb mischten die Musiker mit Stabführer Thomas Michlmayr auch bei einer Parade durch Split und am Gemeinschaftskonzert an der Promenade mit.

„International unterwegs zu sein, ist sehr wichtig“

Aber auch eine Stadtführung und – für ein paar Hartgesottene – sogar ein Badegang im rund 15 Grad kalten Meer standen am Programm. „Es war für uns alle eine tolle Erfahrung“, sagt Musikschuldirektor Markus Schmidbauer, der für Reiseleitung und Organisation verantwortlich zeichnete.

Das Jugendblasorchester wird gerade auf neue Beine gestellt und unterzieht sich einer „Verjüngungskur“. „Viele der älteren Musiker haben aufgehört und wir haben nun ein junges, neues Orchester, das beim internationalen Wettbewerb eine Talentprobe abgeliefert hat. Mit diesem Ergebnis können wir sehr zufrieden sein, ein Aufwärtstrend ist spürbar und wir können sehr positiv in die Zukunft blicken“, betont Schmidbauer.

Nächstes Jahr feiert das Jugendblasorchester sein 50. Bestandsjubiläum, Auslandsreisen haben eine lange Tradition. „International unterwegs zu sein, ist sehr wichtig für die musikalische und persönliche Entwicklung“, weiß Markus Schmidbauer.

Zwar seien solche Auslandsaufenthalte auch immer mit Strapazen verbunden – für die Split-Reise mussten die 41 Jungmusiker und Begleitpersonen täglich um fünf Uhr aufstehen – die Erfahrungen könne einem aber niemand mehr nehmen.