Erstellt am 22. März 2016, 05:44

von Daniela Führer

Haags Weg zurück in die Eigenständigkeit. Finanzen der Bezirksstelle sind weitgehend saniert. Auch Bürgermeister befürworten Loslösung von Waidhofen.

Die Haager Bezirksstelle wählte den Weg zurück in die völlige Eigenständigkeit. Die Freiwilligen wollten größtenteils keine Verbundlösung mit der Bezirksstelle Waidhofen/Ybbs eingehen. Foto: Sabine Hummer  |  NOEN, Sabine Hummer
Die Haager Rot-Kreuz-Bezirksstelle wird wieder eigenständig – wie zuvor bis zum Jahr 2012. Damals legte die Bezirksstellenleitung überraschend ihre Ämter zurück – aus zeitlichen Gründen, wie es damals offiziell hieß. Doch auch finanziell war es um die Bezirksstelle zu dieser Zeit nicht gut bestellt.

„Spüre und glaube, dass es in Zukunft rund läuft“

In der Folge wurde Wolfgang Frühwirt, Bezirksstellengeschäftsführer von Waidhofen/Ybbs zum Kurator für Haag bestellt, um die Bezirksstelle zu sanieren und den Fortbestand zu sichern.

Der Auftrag gelang. „Wir haben Haag in einem dreijährigen Prozess saniert“, berichtet Kurator Frühwirt auf Nachfrage der NÖN. Nun entschied man sich in Haag für den Weg zurück in die völlige Eigenständigkeit.

„Der Großteil der Freiwilligen hat sich dafür ausgesprochen. Und die Freiwilligen sind nun einmal das Rückgrat des Betriebes und halten diesen aufrecht. Daher haben wir drei betroffenen Bürgermeister auch gesagt, wir unterstützen diesen gewünschten Weg“, sieht Haidershofens Bürgermeister Manfred Schimpl optimistisch in die Zukunft der Bezirksstelle Haag. „Ich spüre und glaube, dass es in Zukunft rund läuft“, sagt er.

Am 8. April wird die neue Haager Bezirksstellenleitung gewählt. Welche Personen sich konkret der Wahl stellen, darüber hüllen sich die Bürgermeister aber noch in Schweigen.  

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