Erstellt am 23. Mai 2016, 09:49

von Hermann Knapp

Hannah hatte es zu eilig. Es waren zwar nur noch ein paar hunderte Meter zum Spital, aber das Baby wollte nicht länger warten. Notarzt und Sanitäter halfen.

Besuch bei der kleinen Hannah und Mutter Claudia Mühlehner: Die freiwilligen Rettungssanitäter Christoph Spiegl, Anita Haider, Daniel Klem und Notarzt David Hauer mit Papa Mario Mühlehner.  |  NOEN, RK

Ein Baby hatte es kürzlich sehr eilig, auf die Welt zu kommen.

Als bei Claudia Mühlehner aus Königswiesen die Wehen einsetzten, alarmierte die Familie das Rote Kreuz. Die freiwilligen Rettungssanitäter Anita Haider und Christoph Spiegl vom Roten Kreuz Königswiesen trafen kurz danach bei der werdenden Mutter ein, um sie ins Landesklinikum Amstetten zu bringen.

Doch die Wehen wurden rasch heftiger und deshalb wurde auch noch das Notarztteam des Roten Kreuzes Amstetten angefordert. Obwohl der Rettungswagen praktisch schon am Zieleinlauf war, wollte die kleine Hannah nicht länger warten. Daher kam sie auf Höhe der Polizei im Rettungswagen zur Welt. Notfallsanitäter Daniel Klem und Notarzt David Hauer waren zur Stelle, um Mutter und Kind bei der Geburt zu unterstützen.

Alles lief gut: Das 4,31 Kilogramm schwere Mädchen und auch seine Mutter sind wohlauf. Sehr glücklich über den Familienzuwachs sind auch Papa Mario Mühlehner und Hannahs Schwestern Vanessa und Emily. Natürlich haben die Sanitäter und der Notarzt Mutter und Kind nach dem turbulenten Geschehen im Rettungswagen einen Besuch im Klinikum abgestattet.