Erstellt am 04. Mai 2016, 05:24

von Leopold Kogler

Hermely: Kreatives Gehirn für „Zentralorgan“. Robert Hermely schreibt und singt in Haag zeitkritische Lieder der fünfköpfigen Mostviertler Band „Zentralorgan“.

»Zentralorgan« mit Ingrid Nagelstrasser, Jürgen Kastner, Robert Hermely, Roland Hofreither und Nawin Bakhshi bei der Probe. Foto: Karl Schlögelhofer  |  NOEN, Karl Schlögelhofer

Selbst wenn man noch nie ein Lied von der Crew „Zentralorgan“ gehört hat, haben viele Mostviertler den Bandleader Robert Hermely schon einmal gesehen. Seine Haarpracht ist unübersehbar. Eher zufällig ist er zum Musikmachen gekommen.

Austropop, aber mit mehr Akkordwechseln

Es fing alles ganz einfach mit dem Notenkritzeln an, dann einige Auftritte im kleinen Rahmen und nun ist er das kreative Gehirn der Formation „Zentralorgan“. Da mischen noch Roland Hofreither (Drums), Nawin Bakhsi (Bass), Jürgen Kastner (Gitarre) und Ingrid Nagelstrasser (Akkordeon) mit.

Laut Selbstbeschreibung ist ihre Musik Austropop, jedoch mit mehr Akkordwechseln. Die Eigenkompositionen sind allesamt deutschsprachig, teilweise im Dialekt und die Geschichten stehen im Vordergrund, trotzen dem Mainstream und sind selten ernst.

Mittlerweile hat sich die Band „Zentralorgan“ ein spezielles Repertoire an Songs erarbeitet, die sie live im Haager Theaterkeller am 20. und 21. Mai, jeweils um 20 Uhr, zur Aufführung bringt. Darunter sind die Songs „Mostviertel“, der den Frühling auf eine andere Art beschreibt.

„Wenn die Blumen blüh’n und die Bauern die Gülle sprüh’n ---- ja, dann ist Frühling im Mostviertel und auch die Songs „Genderwahn“, „Mein schönes Rehlein“, eine ungewöhnliche Love Story und „Eso Susi“, ein Lied über den esoterischen Unfug.