Erstellt am 09. März 2016, 06:04

von NÖN Redaktion

Informationsabend soll Bürgern Ängste nehmen. Die ÖVP St. Valentin will ihre Bürger über die aktuelle Flüchtlingslage in der Gemeinde aufklären. Weiteres Thema des Abends war der Hochwasserschutz.

Stadtrat Karl Bunzenberger, Christian Gschöpf von der Polizeiinspektion St. Valentin, Jutta Seferovic, ÖVP-Parteiobmann Michael Purkathofer und Bundesrat Andreas Pum (v.l.n.r.) standen der Bevölkerung in Altenhofen für Fragen zu den Themen Flüchtlinge, Sicherheit und Hochwasserschutz zur Verfügung. Foto: privat  |  NOEN, privat

Im persönlichen Gespräch mit den Bürgern vor Ort möchte die ÖVP St. Valentin in den einzelnen Ortsteilen informieren und diskutieren. Nach einem Start in Langenhart wurde nun in der KG Altenhofen zum Thema Flüchtlinge, Sicherheit und Hochwasserschutz berichtet.

Vor allem die Flüchtlingsfrage wurde zu einem zentralen Thema, da in Altenhofen bereits 28 Flüchtlinge aufgenommen wurden.

Polizeisprecher Gschöpf gab wertvolle Tipps

Die Betreuerin Jutta Seferovic referierte über den Alltag ihrer Arbeit und die Notwendigkeit einer Unterstützung. Zentrale Aufgabe wird es sein, diesen Menschen auch Beschäftigung zu geben. Bereits jetzt werden am Bauhof einige Flüchtlinge eingesetzt, berichtete sie.

Vor allem die Frage der Sicherheit wurde im Vorfeld seitens der Bevölkerung thematisiert. Dazu gab Polizeisprecher Christian Gschöpf wertvolle Informationen und Tipps. Die Zahl der Einbrüche sei gestiegen, jedoch zähle Altenhofen zu einem der sichersten Ortsteile, konnte er bestätigen.

Wichtigste Aufgabe ist es, die Menschen zu beobachten und Auffälligkeiten sofort an die Dienststelle zu melden. Sein eigenes Heim zu sichern und eventuell einen Hund zu führen, sind die besten Schutzmaßnahmen.

Abschließend gab der zuständige Stadtrat Karl Bunzenberger einen aktuellen Bericht zum Hochwasserschutz bekannt. Das geplante Projekt wurde vorgestellt und zum Zeitplan der Baumaßnahmen informiert. In einer angeregten Diskussion konnten aktuelle politische Vorhaben diskutiert werden.