Erstellt am 05. Oktober 2015, 09:29

von Hermann Knapp

Jugendzentrum: Land fördert doch. Verein Magone Austria erhält Subvention von 8.000 Euro. Betrieb gesichert.

Landesrat Karl Wilfing und Landtagsabgeordnete Michaela Hinterholzer überbrachten in der Vorwoche die gute Nachricht. Das Jugendheim Don Bosco erhält 8.000 Euro Förderung. Foto: Land NÖ  |  NOEN, Land NÖ
„Jugendarbeit droht das aus“, titelte die NÖN vor Kurzem. Grund dafür war ein Hilfeschrei des Vereins „Magone Austria“, der das Jugendzentrum Don Bosco betreut. Das Land hatte ihm die Förderung gestrichen – rund 15.000 Euro.

NÖN.at hatte berichtet:



„Für heuer ist der Betrieb noch gesichert, aber nächstes Jahr werden wir ihn nicht aufrecht erhalten können“, klagte der Leiter des Jugendzentrums, Christian Haslauer. Das wäre ein großer Verlust für die Stadt, weil gerade im Don-Bosco-Jugendheim sehr viel Integrationsarbeit geleistet wird.

„Kindern und Jugendlichen wird Raum geboten“

Der NÖN-Bericht führte zu vielen Solidaritätsbezeugungen. „Es wäre ewig schade um das Don-Bosco-Heim, weil es zur Stadt Amstetten einfach dazu gehört, haben viele zu uns gesagt“, berichtet Haslauer. Tatsächlich verbindet so mancher Amstettner auch persönliche Erinnerungen mit dem Heim.

Der Aufschrei hatte Erfolg: „Als ich davon erfahren habe, habe ich sofort mit Landesrat Wilfing gesprochen und es ist uns gelungen, doch noch eine Förderung in Höhe von 8.000 Euro auf die Beine zu stellen“, sagt Landtagsabgeordnete Michaela Hinterholzer.

Sie schätzt die Arbeit, die im Don-Bosco-Jugendheim passiert, selbst sehr: „Dort wird Kindern und Jugendlichen Raum geboten und Begegnung und ein friedliches Miteinander geübt. Das ist gerade in diesen Tagen sehr wichtig“, sagt die VP-Politikerin.

Förderung hoffentlich nicht nur Einmaleffekt

Christian Haslauer, Leiter des Amstettner Don Boscos, ist über die Förderungszusage des Landes erleichtert. Er ist zuversichtlich, den fehlenden Betrag auch noch aufzutreiben und so den Heimbetrieb für das kommende Jahr zu sichern.

Allerdings hofft Haslauer, dass die Förderung kein Einmaleffekt ist: „Denn im Don-Bosco-Heim geschieht viel Gutes, gerade auch im Bereich der Integration, das bewahrt werden muss. Übrigens feiert der Gründer der Salesianer-Gemeinschaft heuer seinen 200. Geburtstag – und das Wirken des heiligen Jugendpatrons geht in Amstetten weiter.