Erstellt am 05. Januar 2016, 04:38

von Hermann Knapp

Bürger haben es in der Hand. Hermann Knapp über den Wert und die Probleme der Nahversorger.

Mit den Nahversorgern ist das so eine Sache: Sie können nur überleben, wenn die heimische Bevölkerung sich bei ihnen mit den Lebensmitteln des täglichen Bedarfs eindeckt – und nicht nur mit dem Kilo Mehl oder der Flasche Öl, die beim Großeinkauf im auswärtigen Supermarkt vergessen wurden.

Die Versuchung ist aber natürlich groß: Viele Weistracher arbeiten in umliegenden Gemeinden und da liegen etliche Märkte mit großem Parkplatz auf der Strecke. Kommt jetzt im Raum Seitenstetten-St. Peter auch noch ein Hofer-Markt dazu, dann könnte das für den Weistracher Nahversorger existenzgefährdend werden.

Bürgermeister Erwin Pittersberger weiß das und er kennt auch den Wert eines Geschäftes im Ort für jene Bürger, die nicht mehr so mobil sind. Daher verspricht er auch alles zu tun, um dem Spar-Markt im Zentrum von Weistrach eine Erweiterungsmöglichkeit und auch eine bessere Parkplatzsituation zu bieten. Letztlich wird es aber an den Weistrachern selbst liegen, ihren Nahversorger zu erhalten. Das Rezept dafür ist einfach: Fahr nicht fort, kauf im Ort!