Erstellt am 20. Oktober 2015, 05:42

von Ingrid Vogl

Bürger können endlich aufatmen. Ingrid Vogl über das nahe Ende einer unendlichen Geschichte.

Über zwanzig Jahre haben die Bürger in Ennsdorf und St. Pantaleon- Erla die Umfahrung der B123 herbeigesehnt. Viele Enttäuschungen und Rückschläge mussten sie in all den Jahren einstecken. Nun werden sie endlich vom Lärm und der Verkehrslawine befreit.

Dass die zweieinhalb Kilometer lange Straße jetzt in Angriff genommen werden kann, bestätigte bei einer Infoveranstaltung am vergangenen Mittwoch ein Experte des Landes. Den Spatenstich am 3. November wird Landeshauptmann Erwin Pröll persönlich vornehmen, was als weiteres Indiz dafür zu werten ist, dass die letzten Hürden für dieses Projekt endgültig überwunden sind.

Die Zeichen stehen also auf Bau. Anstatt sich über diese lange herbeigesehnte Erfolgsnachricht zu freuen, wurde bei der Informationsveranstaltung von einigen trotzdem negative Stimmung verbreitet.

Dass die Umfahrung keine Verkehrslösung an sich ist, sondern „nur“ die Bürger von Windpassing und Pyburg entlastet und den Verkehr verlagert, sollte eigentlich bekannt gewesen sein. Staus wird es weiter geben, aber nicht mehr direkt vor der Haustüre. Und das ist sehr viel wert.

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