Erstellt am 03. November 2015, 05:37

von Ingrid Vogl

Ein Abbruch, der helfen kann. Bis zur Gemeinderatswahl im Jänner stellte die SPÖ in St. Pantaleon-Erla den Bürgermeister.

Nach der Wahl waren die Roten zwar weiterhin stärkste Partei, wenn auch nur mit wenigen Stimmen Vorsprung, aber der Bürgermeister wanderte in Richtung ÖVP, da diese mit den Freiheitlichen ein Arbeitsübereinkommen eingegangen war. 

Dass diese spezielle Situation zu Problemen führen wird, war abzusehen. Dass diese auch tatsächlich vorhanden sind, machte die Gemeinderatssitzung in der letzten Woche deutlich, die mit einem Auszug der SPÖ vorzeitig endete. Gute Zusammenarbeit über Parteigrenzen hinweg sieht sicher anders aus.

Die Dinge, die man früher bei den anderen kritisierte, plötzlich ganz anders oder besser zu machen, ist auf jeden Fall schwierig und oftmals unmöglich. Das dürften beide Seiten hoffentlich schon bemerkt haben. Wenn für eine derartige Erkenntnis aber demokratiepolitisch erlaubte Maßnahmen wie der Auszug aus dem Gemeinderat notwendig sein sollten, dann hat auch eine abgebrochene Gemeinderatssitzung mit Sicherheit ihr Gutes.