Erstellt am 06. Oktober 2015, 06:52

von Hermann Knapp

Ein Wunderwuzzi muss jetzt her. Hermann Knapp über die Turbulenzen im CityClub und im Stadtmarketing.

Mit der drohenden Auflösung des CityClubs schwächt sich die Kaufmannschaft im Zentrum nicht nur selbst, sie stellt auch die Stadt vor eine völlig neue Situation.

Wie sollen künftig zum Beispiel die großen Events wie die Einkaufsnacht finanziert werden? Bisher hat sich der CityClub mit Mitgliedsbeiträgen daran beteiligt. Sollen sie künftig ausschließlich auf Kosten der Stadt gehen?



Damit nicht genug, kommt der Gemeinde mit dem CityClub auch noch ihr zweiter Gesellschafter in der Marketing GmbH abhanden. Damit tritt das ein, was man eigentlich nicht wollte: Die Stadt ist in Sachen Vermarktung Alleinunterhalter. Oder fast – denn immerhin gibt es noch den geschäftspolitischen Beirat, in dem die Bankenvertreter und das CCA sitzen.

Dass nun auch noch die City-Managerin krankheitsbedingt ausfällt, bestätigt die Chaostheorie, die da lautet: Was schiefgehen kann, das geht auch schief!

Mit Gerhard Sengstschmid wurde zwar eine Interimslösung gefunden, aber die Nachbesetzung drängt und wird schwierig: Denn angesichts der aktuellen Entwicklung braucht die Stadt eigentlich einen Marketing-Wunderwuzzi.