Erstellt am 26. Januar 2016, 03:53

von Daniel Hartl

Heilmittel für die Offensive. Daniel Hartl über die Transferpolitik der Union Neuhofen.

Trotz eines akzeptablen achten Platzes in der Hinrunde sah man bei Neuhofen Handlungsbedarf, was den Spielerkader angeht. Genauer gesagt nahm die sportliche Führung die Offensivabteilung unter die Lupe.

Mit lediglich elf erzielten Treffern stellte man den schwächsten Wert der Gebietsliga West. Beide Legionäre wurden durch Jiri Adamec und Marco Leovac ersetzt. Zwei Protagonisten, die in der Vergangenheit bereits für reichlich Furore in der Offensive sorgten.

Auf den ersten Blick scheint Neuhofen einen guten Griff getan zu haben, zumal es sich in der Winterübertrittszeit schwierig gestaltet gutes Personal zu erwerben. Auch auf den zweiten Blick macht die Verpflichtung des Gespannes durchaus Sinn, sofern man sich finanziell nicht zu weit aus dem Fenster gelehnt hat.

Sowohl Adamec als auch Leovac verfügen über reichlich Erfahrung, sollten das beste Fußballeralter aber noch nicht hinter sich gelassen haben. Darüber hinaus werden beide auch in den Trainingseinheiten des Vereins mitwirken.

Ein Anliegen, das mit einer Vielzahl an Legionären schlicht nicht umsetzbar ist. Ob Neuhofen mit den Transfers aber lediglich Symptombehandlung betrieben oder die Ursache für die kränkelnde Offensive beseitigt hat, wird man allerdings erst nach der Rückrunde wissen.