Erstellt am 21. September 2015, 17:26

von Ingrid Vogl

Die Hoffnung stirbt zuletzt. Ingrid Vogl über den Protest gegen den geplanten Engel-Parkplatz.

Der Disput über den geplanten Parkplatz der Firma Engel und die dafür notwendige Rodung von rund einem Hektar Wald geht in die nächste Runde. Am Montag überreichten einige besorgte Bürger 621 ablehnende Stellungnahmen an die Bürgermeisterin.

Man habe das Gefühl, dass nicht nur einige Anrainer, sondern der Großteil der Bevölkerung gegen das Projekt sei, betonten die Aktivisten nach ihrer Sammelaktion. Bei einer Anzahl von knapp über 9.200 Einwohnern eine optimistische Einschätzung. Oder es würde bedeuten, dass viele zwar gegen das Projekt sind, sie sich aber nicht trauen, in aller Öffentlichkeit und mit ihrem Namen dagegen aufzutreten.

Egal. Wie es in dieser Causa weiter geht, liegt ohnehin in den Händen anderer. Nun sind Städteplaner und Experten vom Land an der Reihe, die eingebrachten Einwände zu prüfen. Wenn sie zu dem Schluss kommen, dass das Projekt in der geplanten Form durchgezogen werden kann, dann war aller Einsatz und Protest umsonst. Die Bürger brauchen sich aber auch nicht vorwerfen, es nicht zumindest versucht zu haben.